In den letzten zehn Jahren hat die Zahl der Schweizer Privatbanken stetig ab- und die Polarisierung der Branche zugenommen. Die stärkeren Banken entwickeln sich gut. Sie haben ihre Prozesse optimiert und sich in den letzten Jahren strategisch neu positioniert. Infolgedessen ist ihr verwaltetes Vermögen dank Nettoneugeldern und Marktperformance stark gewachsen, wenngleich alle Banken angesichts der Verschlechterung der Wirtschaftslage schwierigen Zeiten entgegensehen.
In den folgenden Grafiken beleuchten wir einige der interessantesten historischen Trends im Schweizer Wealth-Management-Sektor.
Auswahl der wichtigsten Erkenntnisse
Nachfolgend finden Sie vier ausgewählte Beispiele der Erkenntnisse aus unserer Studie. Lesen Sie die vollständige Studie mit weiteren Ergebnissen unserer Analyse der Schweizer Privatbankenlandschaft.
Die Zahl der Privatbanken nimmt weiter ab
Seit Lancierung unserer jährlichen Publikation vor zwölf Jahren sind 71 Privatbanken vom Markt verschwunden. Inzwischen sind nur noch 92 Schweizer Privatbanken im Markt aktiv.
Rekordhohes verwaltetes Vermögen (AuM)
Das verwaltete Vermögen erreichte im vergangenen Jahr ein Rekordhoch von CHF 3,3 Billionen. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Anstieg um 12,9%. Gegenüber 2015 hat sich das Vermögen sogar fast verdoppelt.
Die Kluft bei der Eigenkapitalrendite vergrössert sich
2015 war die Eigenkapitalrendite der verschiedenen Gruppen von Banken bemerkenswert ähnlich. Doch bis 2021 haben sie sich dramatisch unterschiedlich entwickelt.