Die private Altersvorsorge ist für junge Zielgruppen kein Randthema – sie wird allerdings neu bewertet. Unsere repräsentative Umfrage unter 1.000 Personen zeigt, dass insbesondere unter 35-Jährige aktiv planen, sich intensiv informieren und zugleich andere Erwartungen an Produkte und Anbieter stellen als frühere Generationen.
Zentrale Ergebnisse
Das bedeuten die Umfrage-Ergebnisse für Finanzunternehmen
Junge Kundinnen und Kunden verweigern sich der Altersvorsorge nicht – sie hinterfragen deren Ausgestaltung. Klassische Sicherheitsversprechen allein reichen vielen nicht mehr aus. Stattdessen zählen Nachvollziehbarkeit, Kostenstruktur, Flexibilität und attraktive Renditechancen zu den wichtigsten Faktoren bei der Auswahl eines Altersvorsorgeprodukts. Gleichzeitig bleibt der Beratungsbedarf hoch. Digitale Informationsangebote sind für viele der erste Kontaktpunkt, ersetzen aber nicht das persönliche Gespräch. Für Anbieter im Finanzsektor liegt der Hebel daher in der intelligenten Verzahnung von digitalen Zugängen und qualifizierter Beratung. Wer diese Erwartungshaltung nicht bedient, riskiert, früh im Entscheidungsprozess ausgeschlossen zu werden.
Auch der Wettbewerb verändert sich. Neue digitale Anbieter und Neobroker gewinnen an Sichtbarkeit, ohne etablierte Versicherer und Banken vollständig zu verdrängen. Für klassische Marktteilnehmer stellt sich damit weniger die Frage nach einzelnen Produkten, sondern nach ihrer Rolle im entstehenden Ökosystem rund um Beratung, Plattformen und kapitalmarktorientierte Vorsorgelösungen.
Für Finanzunternehmen ist das ein klarer Handlungsauftrag: Altersvorsorgeangebote sollten verständlicher, flexibler und anschlussfähig an digitale Entscheidungswege werden – ohne den Beratungsanspruch aus dem Blick zu verlieren.
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