46 Prozent der von uns befragten Konsument:innen nutzen KI bereits häufig bei Kaufentscheidungen. Der nächste Schritt heißt Agentic Commerce: Ein Agent könnte den Bedarf klären, recherchieren, Preise vergleichen, den Warenkorb anlegen und perspektivisch sogar den Kauf abwickeln. Die Frage ist, wie viel Entscheidungshoheit Konsument:innen dafür bereit sind abzugeben. Die Antwort erhalten Sie im aktuellen Consumer Snapshot.
Agentic Commerce: Was Kund:innen wollen – und die Folgen für Unternehmen
Unsere Studie zeigt: Recherche und Vergleich würden die Befragten einem Agenten überlassen, den Kaufabschluss behalten sie selbst. Wie weit die Delegation reicht, hängt von Einkaufssituation und Produktkategorie ab. Die These, dass teure Anschaffungen dabei seltener abgegeben werden als günstige, bestätigt sich nicht.
Für Handel und Konsumgüterindustrie verändert sich die direkte Kundenbeziehung, sobald der Agent zwischen Marke und Käufer tritt. Markeneigene KI-Systeme helfen dabei nur bedingt: Bei Unabhängigkeit und Objektivität vertrauen die Befragten allgemeiner generativer KI deutlich stärker.
Der aktuelle Consumer Snapshot untersucht, welche Aufgaben künftig an KI-Agenten übertragen würden, wie stark die Bereitschaft zwischen unterschiedlichen Produktkategorien variiert und welche Bedingungen Konsument:innen an Kontrolle, Datenschutz und Transparenz knüpfen.
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Erste Ergebnisse aus der Studie:
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Stephan Fetsch
Partner, Deals & Performance, EMA und German Head of Retail & Consumer Goods
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft