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      Digitale Kaufberatung im Handel entwickelt sich rasant weiter. Moderne KI-Systeme können heute nicht nur Informationen bereitstellen, sondern im Dialog Rückfragen stellen und beantworten. Optionen vergleichen und Konsument:innen aktiv durch den Entscheidungsprozess begleiten – damit entsteht eine neue Form der Kaufunterstützung, die funktional näher an ein persönliches Verkaufsgespräch heranreicht als klassische Such- und Filtermechaniken.

      Was die digitale Kaufberatung für Unternehmen bedeutet

      Für Händler und Hersteller eröffnen sich neue Möglichkeiten: Digitale Kaufberatung reduziert Entscheidungsunsicherheit, bietet Erläuterungen zu komplexen Sortimenten und senkt die Anzahl an Kaufabbrüchen. Allerdings ist die Akzeptanz dieser Form von Kaufunterstützung kein Selbstläufer – Vertrauen, Transparenz und Entscheidungsfreiheit sind zentrale Voraussetzungen.

      Der aktuelle Consumer Snapshot untersucht, wie Konsument:innen dialogbasierte Beratung in Sprach- oder Textform wahrnehmen, in welchen Produktkategorien sie den größten Mehrwert sehen und in welchen Phasen der Customer Journey eine digitale Beratung tatsächlich unterstützt.

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      Neue Studie zeigt, inwiefern Konsument:innen Kaufberatung durch künstliche Intelligenz nutzen – und Händler digitale Dialogsysteme wirksam einsetzen.

      Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

      • Mehr als die Hälfte der befragten Konsument:innen würde dialogbasierte digitale Beratung künftig nutzen
      • Die Nutzungsbereitschaft bei den 18- bis 24-Jährigen liegt bei 78 Prozent, wobei 0 Prozent eine digitale Beratung grundsätzlich ablehnen
      • 46 Prozent sehen das größte Potenzial bei Elektronikartikeln
      • Ein Drittel wünscht sich eine Wechselmöglichkeit zur menschlichen Beratung
      • Anonymität und Transparenz sind zentrale Vertrauensfaktoren

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      Ihre Ansprechperson

      Stephan Fetsch

      Partner, Deal Advisory, EMA und German Head of Retail & Consumer Goods

      KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft