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      Seit 2022 erschüttert der russische Angriffskrieg die Ukraine. Die Folgen sind verheerend. Dennoch arbeiten Regierung, Unternehmen und Zivilgesellschaft unermüdlich daran, die Infrastruktur aufrechtzuerhalten und schon jetzt den Wiederaufbau zu planen. Ihr Antrieb: die Vision einer modernen Ukraine mit erneuerter Infrastruktur und einer dynamischen Wirtschaft. Um das Ziel zu erreichen, sind unter anderem Know-how, Erfahrung, Kapital und Engagement erforderlich. 

      Mit dem Ukraine Gateway unterstützt KPMG die ganzheitliche Transformation der Ukraine: Wir begleiten Unternehmen und Organisationen dabei, das Potenzial des hochattraktiven Marktes auszuschöpfen und die ökonomische und gesellschaftliche Zukunft der Ukraine in Europa zu sichern. 

      Ihr Vorteil: Marktkenntnisse, Prozess-Know-how und langjährige Erfahrung ermöglichen ganzheitliche Beratung

      Der KPMG Ukraine Gateway vernetzt Unternehmen, Wissen und Ressourcen, um Investitionen gezielt zu fördern und nachhaltige Projekte zu realisieren. Unsere Expertinnen und Experten begleiten Sie von der Strategie bis zur Umsetzung. Dafür kombinieren wir lokale Marktkenntnis, prozessuales Know-how und die langjährige Erfahrung.

      Doch wie sollten investierende Unternehmen und weitere Interessenten dabei vorgehen und welche Branchen stehen im Fokus? Ob Finanzierung, Regulierung oder der Bau neuer Produktionsanlagen – erhalten Sie auf dieser Seite Antworten auf die zentralen Fragen.


      Der Krieg in der Ukraine dauert an und damit die Zerstörung des Landes. Mit der KPMG Ukraine Gateway Initiative wollen wir dennoch langfristige Perspektiven eröffnen und dabei helfen, schon jetzt den Grundstein für einen nachhaltigen Wiederaufbau der Ukraine zu legen.
      Ladislava Klein
      Dr. Ladislava Klein

      CMO, Mitglied des Vorstands, Bereichsvorständin für Familienunternehmen

      KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft


      KPMG Insights & Solutions zur Transformation

      Aktuelle Reformen und historische Transformationsprozesse

      Im Februar 2025 wurden die Wiederaufbau- und Erholungskosten bis 2035 auf über 500 Milliarden Euro geschätzt. Klar ist: Öffentliche Mittel werden nicht ausreichen. Notwendig ist privatwirtschaftliches Engagement. Um den Standort für Investoren noch attraktiver zu machen, steigert die ukrainische Regierung daher die Rechtssicherheit. Außerdem werden sogenannte oligarchische Strukturen und Korruption bekämpft – und bürokratische Hürden abgebaut. 

      Die tiefgreifenden Strukturveränderungen finden vor dem Hintergrund statt, dass die Ukraine seit Juni 2022 EU-Kandidatenstatus hat. Internationale Institutionen wie die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung bieten Investitionsgarantien und Versicherungen gegen Kriegsschäden an, um Investitionsrisiken zu verringern. 

      Trotz anhaltender Herausforderungen wächst die Wirtschaft – auch gestützt durch internationale Hilfen und Investitionen. Programme wie der EU-Investitionsrahmen (7,8 Milliarden Euro an Garantien) verbessern die Investitionssicherheit und schaffen Chancen für Unternehmen jeder Größe.

      Die deutsche Wiedervereinigung und die EU-Osterweiterung belegen, wie Reformen und Integration Wachstum fördern können. Bei der Ukraine zeigt sich ebenfalls: Marktöffnung und Angleichung an EU-Standards führen vor dem Wiederaufbau zu mehr Vertrauen internationaler Investoren. Besonders im Justiz- und Verwaltungsbereich werden durch Reformen aktuell Fortschritte erzielt, die den Zugang zu neuen Märkten erleichtern. 

      Große Bandbreite an Möglichkeiten für deutsche Unternehmen

      Der Wiederaufbau verläuft in drei Phasen: Schadensbehebung, Modernisierung und Innovation. In Regionen, die weniger unmittelbar vom Krieg betroffen sind, läuft die Infrastrukturreparatur bereits, während gleichzeitig langfristige Projekte anlaufen. Viele Teile der ukrainischen Infrastruktur – ob Straßen, Energieversorgung oder öffentliche Gebäude – sind beschädigt. 

      Unternehmen können sich an Wiederherstellungsprojekten beteiligen, die Verkehrssysteme modernisieren, Energienetze ausbauen oder neue Versorgungslösungen entwickeln. Der sogenannte Nationale Wiederaufbauplan bietet internationalen Unternehmen diverse Anknüpfungspunkte – vom Bauwesen bis zu nachhaltigen Technologien.

      Sechs Branchen, die die wirtschaftliche Zukunft der Ukraine besonders prägen

      Besonders wachstumsstark werden künftig voraussichtlich folgende sechs Branchen sein: 

      • Industrielle Fertigung
      • Erneuerbare Energien
      • Natürliche Ressourcen
      • Pharmazeutische Produktion
      • Konsumgüter und Einzelhandel
      • Landwirtschaft

      Als ebenfalls sehr aussichtsreich gelten IT-Outsourcing, das Management von Shared Service Centers, Cybersicherheit, Immobilien oder militärische Technologien.

      KPMG in Deutschland engagiert sich aktiv für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Transformation der Ukraine. Im Rahmen des KPMG Business Navigators werden zentrale Sektoren und Standorte vorgestellt. Zugleich unterstützt KPMG in Deutschland die Ukraine intensiv bei gesellschaftlichen Herausforderungen – etwa durch eine bereits bestehende Städtepartnerschaft mit Lviv sowie perspektivisch weiteren Städtepartnerschaften, etwa mit Odesa oder Kyiv. Zusätzlich bestehen enge Beziehungen zu Wirtschaftskammern und Nichtregierungsorganisation sowie Pläne für langfristige Kooperationen mit ukrainischen Universitäten, um nachhaltige Entwicklung, Bildung und Austausch zu fördern. Unser Ziel ist es, durch Investitionen langfristig positive Entwicklungen und Wachstum zu ermöglichen.
      Nicolai Kiskalt
      Nicolai Kiskalt

      CMO, Mitglied des Vorstands, Bereichsvorständin für Familienunternehmen

      KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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      Transformation Ukraine

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      ESG in der Ukraine

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      ESG in der Ukraine - Transformation als Grundlage für den Wiederaufbau

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      Nicolai Kiskalt

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      Deutsche Investoren benötigen Informationen zur Marktlage, aber auch über Subventionen, Zuschüsse und Investitionsgarantien, um ein umfassenderes Verständnis des ukrainischen Marktes zu entwickeln. Unabhängige Daten zu Unternehmensprofilen sind unerlässlich, um potenzielle Fusionen, Übernahmen oder Joint Ventures zu identifizieren. Ähnliches gilt, wenn sich Unternehmen für neue Produktionsstandorte entscheiden. Gleichzeitig sind Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekte (ESG) zu berücksichtigen, die im Einklang mit einer nachhaltigen Wachstumsstrategie stehen. 

      • Nutzen Sie unsere KPMG Ukraine Business Navigators für Ihren Marktangang – kompakte Publikationen mit tiefen Brancheneinblicken und präzisen Informationen für Ihre Projekte. Kontaktieren Sie jetzt unsere Expertinnen und Experten, um mehr zu erfahren.

      Die KPMG Ukraine Business Navigators unterstützen Unternehmen beim Erschließen neuer Geschäftsmöglichkeiten und der strategischen Planung. Jede Publikation enthält exklusive fundierte Marktanalysen und Daten zu Investitionsmöglichkeiten.

      Bisher erschienen: 

      In Planung: 

      • KPMG Ukraine Business Navigator – Pharma
      • KPMG Ukraine Business Navigator – Consumer Goods
      • KPMG Ukraine Business Navigator – Natural Resources / Commodities
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      Was das Rohstoffabkommen zwischen den USA und der Ukraine für europäische Investoren bedeutet

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      Nicolai Kiskalt

      Partner, Markets

      KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

      Die Europäische Union hat wesentliche Schritte unternommen, um die Ukraine zu fördern und seine Verteidigungsfähigkeit zu stärken. 800 Milliarden Euro sollen aufgebracht werden, um die gesamteuropäische Sicherheitsarchitektur zu stärken und gleichzeitig die Ukraine umfassend zu unterstützen. Deutschland engagiert sich zudem mit einem Gesamtbetrag von knapp 44 Milliarden Euro (Stand Februar 2025) – ein Beitrag, der weit über militärische Unterstützung hinausgeht und zahlreiche Bereiche der Zivilgesellschaft, Infrastruktur und Wirtschaft umfasst.

      Eine zentrale Initiative ist die sogenannte Ukraine Facility, die von der Europäischen Union ins Leben gerufen wurde. Sie stellt der Ukraine nicht nur direkte Hilfszahlungen bereit, sondern schafft auch langfristige Finanzierungs- und Investitionsmöglichkeiten, um das Land nachhaltig zu stabilisieren und zu entwickeln.

      Die enge Zusammenarbeit zwischen EU-Institutionen, nationalen Regierungen, internationalen Gebern und Organisationen wie der Weltbank sowie gezielte Investitionen in den Bildungsbereich werden entscheidend sein, um die erforderlichen Maßnahmen erfolgreich umzusetzen.

      Die vier relevantesten Akteure des Wiederaufbauprozesses sowie unsere Unterstützungsleistungen im Überblick: 

      • EU-Institutionen

        KPMG unterstützt die Ukraine entlang des gesamten EU-Förderzyklus. Wir beraten die Europäische Kommission sowie ukrainische Institutionen bei Ausschreibungen, Vergabeverfahren und der effizienten Mittelverwendung. Unsere in Brüssel ansässigen Expertinnen und Experten verfolgen relevante Ausschreibungen aktiv und tragen dazu bei, eine zielgerichtete und nachhaltige Umsetzung von Wiederaufbauprojekten sicherzustellen – von der Konzeption bis zur Realisierung.  Mehr >

      • Regierungen

        Die ukrainische Regierung arbeitet eng mit internationalen Partnern, insbesondere mit der deutschen Regierung, an Reform- und Wiederaufbaumaßnahmen. Im Mittelpunkt steht die Mobilisierung von Kapital und Know-how deutscher Unternehmen – unterstützt durch staatliche Förderinstrumente, strategische Partnerschaften und die begleitende Expertise von Beratern wie KPMG.  Mehr >

      • Internationale Geber- und Entwicklungsorganisationen

        KPMG unterstützt Geber- und Hilfsorganisationen mit Fachkenntnissen und Erfahrungen, effizientem Projektmanagement und einem tiefen Verständnis für die spezifischen Anforderungen internationaler Geberprozesse – von der Strategieentwicklung über die Mittelverwendung bis hin zur erfolgreichen partnerschaftlichen Umsetzung von Wiederaufbauprogrammen.  Mehr >

      • Qualifizierung von Mitarbeitenden

        Bildung ist ein zentraler Hebel im Wiederaufbauprozess der Ukraine. Sie stärkt individuelle Kompetenzen, schafft wirtschaftliche Resilienz und fördert Innovationskraft. KPMG begleitet Projekte zur Stärkung von Bildungsstrukturen beratend und bringt Know-how ein – etwa bei der Entwicklung strategischer Initiativen zur Kompetenzförderung und beim Aufbau moderner Bildungssysteme als Basis für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung.   Mehr >

      Ganzheitliche Unterstützung durch KPMG

      • Projektmanagement

        KPMG bringt bewährte Projektmanagementmethoden ein, die speziell auf die Anforderungen der internationalen Entwicklungszusammenarbeit und der Zusammenarbeit mit Gebern abgestimmt sind. Wir unterstützen internationale Organisationen, multilaterale Entwicklungsbanken und NGOs dabei,

        • Projekte effizient zu steuern,
        • Berichtspflichten zu erfüllen,
        • Maßnahmen erfolgreich zu kontrollieren.

        Dank unseres globalen Netzwerks sorgen wir für eine enge Abstimmung zwischen internationalen Gebern und lokalen Akteuren, um Entwicklungsprojekte nachhaltig und zielgerichtet umzusetzen.

      • Fördermittelmanagement

        Die deutsche Regierung stellt umfangreiche Fördermittel bereit.  Wir helfen bei

        • der Identifikation passender Förderprogramme,
        • der erfolgreichen Antragstellung und
        • der effizienten Nutzung der Mittel für Ihr Unternehmen.

        Unser spezialisiertes Team begleitet Sie von der Auswahl bis zur strategischen Integration der Fördergelder in Ihre Geschäftsmodelle.

      • Mittelverwendungsprüfung und Compliance

        Transparenz ist essenziell für staatlich finanzierte Programme. KPMG unterstützt dabei, dass Fördergelder

        • zweckgebunden verwendet werden,
        • regelkonform eingesetzt werden und
        • finanzielle Risiken frühzeitig erkannt werden.

        Dank unserer Präsenz in Deutschland und der Ukraine können wir Prüfungen flexibel und effizient durchführen.

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      Deutschland und Ukraine – Partnerschaft mit Perspektive für Unternehmen

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      Ihre Ansprechpersonen

      Nicolai Kiskalt

      Partner, Markets

      KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

      Mathias Oberndörfer

      Bereichsvorstand Öffentlicher Sektor & Law

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      Die Ukraine entwickelt sich zu einem dynamischen Wirtschaftsstandort. Besonders Informationstechnologie, Outsourcing und Shared Service Centers, Immobilien sowie militärische Technologien treiben Wachstum und Innovation voran. Während IT und Outsourcing bereits etablierte Säulen der Wirtschaft sind, gewinnen Immobilieninvestitionen und moderne Militärtechnologien derzeit an Bedeutung – und machen die Ukraine zu einem attraktiven Standort für deutsche Unternehmen.

      Die vier Schlüsselsektoren im kompakten Überblick:

      • Informationstechnologie

        Mit rund 307.000 IT-Fachkräften belegt die Ukraine den zweiten Platz unter den Ländern Mittel- und Osteuropas. Das Land ist als IT-Hub bekannt, das künftige Wachstumspotenzial ist groß. Die Branche ist sowohl für den Privatsektor als auch für öffentliche Institutionen und Regierungen attraktiv. Die IT-Branche gilt als wesentlicher Faktor für die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Landes und weist unter anderem in den Ballungszentren um Kyiv und Charkiw einen hohen Anteil an innovativen Lösungen für die Finanz- und Dienstleistungsbereiche auf.

      • Outsourcing und Shared Service Center

        Die Ukraine ist ein attraktives Ziel für Outsourcing- und Shared-Service-Center-Investitionen. Ein Grund dafür ist der Standortvorteil: Große Städte wie Odesa, Lviv oder Kyiv sind nur wenige Stunden Fahrzeit von vielen europäischen Hauptstädten entfernt. Gleichzeitig punktet das Land mit einer hochqualifizierten Arbeitskräftebasis und einer Infrastruktur, die in den kommenden Jahren weiter modernisiert wird. Derzeit sind rund 500 Outsourcing-Unternehmen und mehr als 100 global tätige Forschungs- und Entwicklungszentren in der Ukraine tätig. 

      • Immobilien

        Investoren sehen im ukrainischen Immobilienmarkt eine aussichtsreiche Nische. Da insbesondere rund um Lviv und Kyiv mit dem Wiederaufbau begonnen wurde, steigt die Nachfrage nach modernem Wohnraum. Schon 2024 zeigte ein Preisanstieg vor allem in den westlichen Regionen der Ukraine, dass die Nachfrage deutlich gewachsen ist. Vor allem Einraumwohnungen und generell kleinere Immobilien sind stark gefragt. Staatliche Investitionen treiben die Branche zusätzlich an. Während ukrainische Investoren verstärkt in Großprojekte in Deutschland investieren, eröffnen sich umgekehrt Chancen für internationale Anleger.

      • Militärische Technologien

        Gezwungenermaßen hat die Ukraine ihre Produktion in großen Teilen auf Rüstung und Verteidigung umgestellt. Gleichzeitig stellt die Landesverteidigung das derzeit größte Testfeld für Innovationen im Verteidigungssektor dar. Bereits heute gibt es zahlreiche Verteidigungsunternehmen, die mit westlichen Partnern zusammenarbeiten. Das notwendige Fachwissen, die Fachkräfte und die erforderlichen Fertigungskapazitäten sind ausreichend vorhanden. Die enge Verzahnung mit der Informationstechnologie und der Einsatz von künstlicher Intelligenz tragen zusätzlich zur Entwicklung neuer Waffen und Waffensysteme bei.

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      Digitale Transformation in der Ukraine

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      Nicolai Kiskalt

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      Die größten Wirtschaftsstandorte der Ukraine

      Hier erhalten Sie einen Einblick in die wichtigsten Wirtschaftsregionen der Ukraine und deren Entwicklungspotenziale.

      Ukraine Wirtschaftsstandorte


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      *In Zusammenarbeit mit der KPMG Law Rechtsanwaltsgesellschaft mbH bietet Ihnen der Ansprechpartner Unterstützung. Die Rechtsdienstleistungen werden durch die KPMG Law Rechtsanwaltsgesellschaft mbH erbracht.