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      Die Landwirtschaft zählt zu den wichtigsten Säulen der ukrainischen Wirtschaft und trägt rund 7,1 % zum Bruttoinlandsprodukt bei. Mit ihren fruchtbaren Schwarzerdeböden (rund 8 % der weltweiten Reserven) und einer langen landwirtschaftlichen Tradition gilt die Ukraine seit jeher als „Kornkammer Europas“. Heute sichert das Land die Ernährung von über 600 Millionen Menschen weltweit und zählt zu den führenden Exporteuren von Sonnenblumenöl, Mais, Weizen, Gerste, Raps und Soja.

      Die Ukraine ist nicht nur ein bedeutender Rohstofflieferant, sondern entwickelt sich zunehmend zu einem modernen Agri-Food-Hub für Europa und darüber hinaus. Der Anteil von Agrar- und Lebensmittelprodukten an den ukrainischen Exporten stieg 2024 auf 59 % – ein deutliches Zeichen für die wachsende Stärke und Stabilität des Sektors.


      In der sich rasch entwickelnden Agrar- und Ernährungslandschaft von heute sind die Auswirkungen des Klimawandels und die Nachfrage nach gesünderen Lebensmitteln wichtiger denn je. Da Südeuropa mit zunehmender Wasserknappheit und Hitzestress konfrontiert ist, könnten Regionen wie die Ukraine und Nordfrankreich eine größere Rolle bei der Versorgung mit Obst und Gemüse spielen. Der Erfolg alternativer Proteine beispielsweise hängt von der regionenübergreifenden Zusammenarbeit und der Beteiligung aller Akteure, einschließlich der Verbraucher, ab. Deutschland setzt sich weiterhin für Fortschritte in diesem Bereich ein. Wenn wir zusammenarbeiten, können wir widerstandsfähige, zukunftsfähige Lebensmittelsysteme aufbauen, die nachhaltig und integrativ sind.
      Stephan Fetsch
      Stephan Fetsch

      Partner, Deal Advisory, EMA und German Head of Retail & Consumer Goods

      KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft


      Attraktive Chancen für deutsche Investoren

      EU-Integration und Wiederaufbaupotenzial

      Die fortschreitende Angleichung an EU-Standards und die geografische Nähe zu europäischen Absatzmärkten schaffen hervorragende Exportbedingungen. Die Wiederaufbauphase eröffnet vielfältige Investitionsmöglichkeiten in moderne Agrarlogistik, Lager- und Verarbeitungskapazitäten.

      Staatliche Förderung und internationale Unterstützung

      Die ukrainische Regierung unterstützt Investoren mit steuerlichen Anreizen, CAPEX-Kofinanzierungen von bis zu 30 % sowie vereinfachten Zoll- und Qualitätszertifizierungsverfahren. Ergänzt werden diese Maßnahmen durch EU-Programme und internationale Finanzinstitutionen, die den Markteintritt erleichtern und Investitionsrisiken reduzieren.

      Natürliche Ressourcen und Wettbewerbsvorteile

      Dank ihrer fruchtbaren Böden, günstigen Produktionskosten und qualifizierten Arbeitskräfte zählt die Ukraine zu den kosteneffizientesten Agrarproduzenten Europas. Besonders attraktiv sind Investitionen in die Bereiche Getreide, Ölsaaten, Geflügelproduktion und biologisch zertifizierte Produkte.

      Wertschöpfung und Exportsteigerung

      Derzeit werden etwa 80 % der ukrainischen Agrarexporte als Rohprodukte ausgeführt. Ziel der Regierung ist es, die Verarbeitungstiefe deutlich zu erhöhen. Investitionen in Agro-Processing können den Wert pro Tonne um bis zu 200 % steigern und den Zugang zu EU-Märkten mit wachsender Nachfrage nach Qualitätsnahrungsmitteln weiter ausbauen.

       KPMG – Ihr Partner für nachhaltige Agrarinvestitionen

      KPMG unterstützt Unternehmen entlang des gesamten Investitionsprozesses – von Marktanalysen und Standortbewertungen über steuerliche und rechtliche Beratung bis hin zu Finanzierung und Risikomanagement.

      Unser Ziel: nachhaltige, langfristig erfolgreiche Engagements im ukrainischen Agrar- und Lebensmittelsektor.

      Investitionen in die ukrainische Agrarwirtschaft bieten nicht nur wirtschaftliches Potenzial, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag zur Ernährungssicherheit und zum Wiederaufbau des Landes.

      Mit KPMG an Ihrer Seite können deutsche Unternehmen diese Chancen frühzeitig nutzen und sich als verlässlicher Partner in einem zukunftsorientierten Markt positionieren.

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