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      Welche strukturellen Veränderungen prägen aktuell den deutschen Immobilienmarkt – und wie sollten Unternehmen reagieren? Das analysieren unsere Expertinnen und Experten im aktuellen Real Estate Bulletin 1/2026. Das Schwerpunktthema: Immobilien im Stresstest. Die Ausgabe zeigt, welche Faktoren für Investoren, Finanzierer, Asset Manager und Projektentwickler derzeit und künftig entscheidend sind – von gestiegenen Finanzierungskosten und Cashflow‑Anforderungen bis hin zu Due-Diligence‑Prozessen und rechtlichen Handlungsoptionen. Leserinnen und Leser erhalten ein umfassendes Lagebild von einem Marktumfeld, das gezeichnet ist vom Übergang aus der Niedrigzinsphase in eine Phase strukturellen Anpassungsdrucks.

      Immobilienmarkt 2026: Das aktuelle Marktumfeld

      Die Branche befindet sich 2026 weiterhin im Anpassungsprozess: Hohe Refinanzierungsvolumina („Maturity Wall“), gestiegene Zinsen und selektivere Kreditvergabe erhöhen die Anforderungen an Cashflows, Objektqualität und Datenkonsistenz. Parallel steigt der Druck durch wachsende Non-Performing-Loan‑Bestände (NPL) im gewerblichen Segment, also Kredite, bei denen Zins- oder Tilgungszahlungen überfällig sind. Das betrifft insbesondere den Büro‑ und Einzelhandelsmarkt.

      Während sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen leicht stabilisieren, bleibt die Erholung am Transaktionsmarkt verhalten. Banken fordern zunehmend belastbare Performance-Kennzahlen, transparente Szenarioanalysen sowie technische und finanzielle Bewertungen. Refinanzierungsfähigkeit wird damit zum strategischen Kernthema für Marktteilnehmer. 

      Die Themen des Real Estate Bulletin 1/2026 im kompakten Überblick:

      • Refinanzierung unter neuen Bedingungen: Cashflow‑Qualität, Covenants und Szenarioplanung als zentrale Stellhebel
      • Steigende NPL‑Risiken und „Maturity Wall“: Wie Banken und Kreditnehmer ihre Portfoliostrategien anpassen
      • Financial und Technical Due Diligence: Transparenz als Erfolgsfaktor für Finanzierung, Risikoanalyse und Investitionsplanung
      • Quo vadis Immobilienfinanzierung? – Fremdkapitalmärkte zwischen Selektivität, Alternativen und Strukturwandel
      • Rechtliche Optionen bei Covenant‑Brüchen: Waiver, Amend & Extend und Cashflow‑Steuerungsmechanismen
      Refinanzierung ist längst kein operatives Randthema mehr, sondern ein zentraler Treiber für Stabilität und Wertentwicklung von Immobilienportfolios. Transparenz spielt dabei eine entscheidende Rolle: Unternehmen müssen ihre Finanzierungsstory heute überzeugender und datenbasierter denn je formulieren.
      Rita Marie Roland
      Rita Marie Roland

      Partnerin, Financial Services, Head of Financial Services Real Estate Transactions

      Der Immobilienmarkt 2026 ist von einer selten dagewesenen Kombination aus Refinanzierungsdruck, Marktunsicherheit und strukturellem Wandel geprägt. Nur wer seine Portfolio- und Finanzierungsstrategie jetzt anpasst, kann sich entscheidende Wettbewerbsvorteile sichern.
      Frank Mäder
      Frank Mäder

      Director, Deal Advisory

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      Analyse, Einordnung, Praxis-Tipps: Unsere Expertinnen und Experten sagen, wie Refinanzierung, Cashflows und strukturelle Risiken den Immobilienmarkt prägen – und was Unternehmen jetzt tun sollten.


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      René Drotleff

      Partner, Audit; Head of Real Estate

      KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft