Investoren, Aufsichtsbehörden und weitere Abschlussadressaten verlassen sich darauf, dass Abschlüsse entscheidungsnützliche Informationen liefern, und das insbesondere in Zeiten makroökonomischer Unsicherheiten. Sie wollen verstehen, wie ein Unternehmen von geopolitischen Entwicklungen, klimabezogenen Aspekten oder volatilen Marktbedingungen betroffen ist, wie es auf die Herausforderungen reagiert und welche Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen getroffen wurden.
Unter Berücksichtigung der Adressatenbedürfnisse muss ein Abschluss die spezifischen Umstände des Unternehmens abbilden, etwaige Auswirkungen auf den Ansatz und die Bewertung seiner Vermögenswerte und Schulden, Erträge und Aufwendungen berücksichtigen sowie relevante Anhangangaben liefern.
Wenn über Aspekte berichtet wird, die Schwankungen bei der Unternehmensentwicklung hervorrufen können – wie klimabezogene Chancen und Risiken oder andere Unsicherheiten – ist die Konnektivität zu anderen Teilen der Unternehmensberichterstattung (Lagebericht, Nachhaltigkeitsberichterstattung) besonders wichtig. Um kritische Anfragen von Abschlussadressaten zu vermeiden, muss ein Unternehmen sicherstellen, dass die an unterschiedlichen Stellen vermittelten Einblicke im Einklang miteinander stehen.