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      Die Finanzierung der Energiewende erfordert einen erheblichen Investitionsaufwand. Gleichzeitig werden Cashflows volatiler und Finanzierungskosten steigen. Bilanzielle Spielräume sind vielfach begrenzt, denn Anforderungen von Kapitalgebern und kommunalen Trägern reduzieren die Flexibilität auf Eigenkapital- und Verschuldungsseite. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Innenfinanzierung an Bedeutung. Sie wird zunehmend zu einer zentralen Voraussetzung für finanzielle Handlungsfähigkeit und Investitionsfähigkeit. 

      Was heißt das für das Liquiditätsmanagement in der Praxis? Unsere Expertinnen und Experten beschreiben, worauf es für Unternehmen bei Steuerungsoptimierung, ganzheitlicher Überwachung und neuen Finanzierungsmodellen ankommt. 

      Wie eine cash-orientierte Abrechnungssteuerung Liquidität planbar macht erfahren Sie kompakt in unserem Produktblatt "Liquidität sichern. Investitionsfähigkeit erhöhen":
       

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      Liquidität sichern. Investitionsfähigkeit erhöhen.

      Cash-orientierte Abrechnungssteuerung macht Liquidität planbar und stärkt die Finanzierungskraft.

      Einordnung für Energieversorger und Netzgesellschaften 

      In der Energie- und Infrastrukturwirtschaft entscheidet die Qualität der Cashflows zunehmend über Investitions- und Finanzierungsfähigkeit. Doch hohe Kapitalbindung, regulatorisch geprägte Erlösstrukturen und langfristige Investitionszyklen führen dazu, dass Liquidität nicht kurzfristig angepasst werden kann.

      Diese drei Faktoren bremsen die flexible Verfügbarkeit liquider Mittel besonders aus:

      • Intransparente Forderungsbestände erschweren eine belastbare Steuerung des Working Capital. 
      • Schwankende Zahlungseingänge engen die Verschuldungsspielräume zusätzlich ein. 
      • Eine begrenzte Prognosegüte treibt die Finanzierungskosten spürbar in die Höhe. 

      Eine systematische, datenbasierte Steuerung von Liquidität hilft CFOs, diese drei Faktoren zu überblicken und aktiv beeinflussen zu können. So kann Unsicherheit in der Planung reduziert, die Stabilität der Cashflows erhöht und die Ausgangsposition gegenüber Kapitalgebern messbar verbessert werden. Vor dem Hintergrund wachsender Investitionen und restriktiverer Finanzierungsbedingungen wird die Liquiditätssteuerung damit zum entscheidenden Hebel für finanzielle Handlungsfähigkeit.

      Drei erste Schritte zur Liquiditätssteuerung 

      Wir empfehlen CFOs und Treasury-Verantwortlichen einen strukturierten Einstieg entlang von drei Handlungsfeldern – bewusst innerhalb bestehender Systeme und Prozesse, ohne komplexe Transformationen .

      • Forderungsbestände transparent machen

        Ausgangspunkt ist eine kompakte Potenzialanalyse entlang der Meter-to-Cash-Prozesse: Rechnungslogiken, Abschlagsmodelle und Forderungsstrukturen werden analysiert und entlang zentraler Werttreiber (Durchlaufzeiten, Frequenz, Vollständigkeit, Korrektheit) strukturiert. 

      • Zahlungseingänge planbar steuern

        Historisches Zahlungsverhalten, Abschlagslogiken und Mahnprozesse werden zu einer aktiv steuerbaren Größe verdichtet. Ziel ist eine belastbare Prognose der Cash-Zuflüsse und damit eine stabilere Innenfinanzierung. 

      • Prognosegüte durch belastbare KPIs erhöhen

        Ein strukturiertes, prüffähiges KPI-Set sowie eine praxisnahe Reporting- und Governance-Logik machen Liquidität dauerhaft steuerbar und schaffen die Grundlage für Gespräche mit Kapitalgebern.  

      Liquiditätsmanagement als Hebel für Finanzierung und Investitionsfähigkeit 

      Für Unternehmen bedeutet dies: Neben der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gewinnen eine effektive Liquiditätssteuerung sowie transparente, planbare und belastbare Cashflows an Bedeutung. Aus CFO-Sicht wirkt eine steuerbare Liquidität unmittelbar auf fünf Dimensionen finanzieller Handlungsfähigkeit: Planbarkeit, Transparenz, Konditionen, Flexibilität und Handlungsspielraum. Genau in der erfolgreichen Umsetzung dieser Dimensionen liegt der Unterschied zwischen einer operativ verwalteten und einer strategisch nutzbaren Liquidität. 

      Weiterführende Perspektiven: Neue Finanzierungsmodelle für die Energiewirtschaft

      Steuerbare Liquidität und belastbare KPI-Strukturen sind die Voraussetzung dafür, neue Finanzierungswege zu erschließen. Digital prüfbare und eine normierte Datenlandschaften können Bewertungs- und Prüfprozesse effizienter organisieren. Ebenso reduzieren sie Interpretationsspielräume und können den Zugang zu kapitalmarktnahen Finanzierungsmodellen erleichtern – gerade in Branchen mit hoher Kapitalbindung wie der Energie- und Infrastrukturwirtschaft.

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