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      Neue Regeln, weniger Komplexität: Die wichtigsten Entwicklungen für Finanzdienstleister.

      Die Finanzbranche startet in ein Jahr mit vielen Neuerungen. Wir geben in der neuen Ausgabe unseres Horizonte-Magazins einen Überblick über die Themen, die Banken, Versicherer und Kaitalanlagegesellschaften jetzt im Blick behalten sollten.

      EU-Aufsichtsbehörden: Schwerpunkte für 2026

      Die europäischen Finanzaufsichten (EBA, ESMA, EIOPA) und ihr Gemeinsamer Ausschuss haben ihre Programme für 2026 veröffentlicht. Im Fokus stehen nachhaltige Finanzen, die digitale Transformation und die Stärkung der operativen Widerstandsfähigkeit. Institute sollten sich auf verschärfte Anforderungen in Bezug auf IT-Risiken und auf die Datenqualität einstellen.

      SSM-Prioritäten: Wachsamkeit bleibt das Gebot

      Die EZB sieht weiterhin hohe Unsicherheiten: geopolitische Spannungen, mögliche makrofinanzielle Schocks und volatile Märkte. Ihre Aufsichtsprioritäten für 2026 bis 2028 fordern Banken auf, Risiken regelmäßig neu zu bewerten und sich auf Extremszenarien vorzubereiten. Resilienz und eine robuste Governance sind entscheidend.

      Omnibus-Paket: Weniger Bürokratie, neue ESG-Herausforderungen

      Mit dem Omnibus-Paket will die EU die Nachhaltigkeitsberichterstattung vereinfachen. Für Banken bedeutet das Entlastung bei Berichtspflichten – aber auch die Notwendigkeit, ESG-Daten konsequenter zu nutzen und ESG-Prozesse effizienter zu gestalten. Wer jetzt handelt, kann die eigene ESG-Strategie zukunftssicher ausrichten.

      Solvency II: Reform auf der Zielgeraden

      Im Versicherungssektor befindet sich die Überarbeitung von Solvency II auf der Zielgeraden. Die Anpassungen betreffen Proportionalität, Nachhaltigkeitsrisiken und makroprudenzielle Instrumente. Versicherer sollten die neuen Vorgaben frühzeitig in ihre Kapital- und Risikomodelle integrieren.

      Governance als Schwerpunkt 

      Die EBA überarbeitet ihre Leitlinien zur internen Governance. Neben CRD-VI- und DORA-Anforderungen rücken Diversität und Vergütungspolitik stärker in den Blick. Für Finanzinstitute bedeutet das, ihre Governance-Strukturen zu prüfen und Verantwortlichkeiten klar zu dokumentieren.

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      Die neue Ausgabe des Horizonte-Magazins beleuchtet die zentralen Entwicklungen für Finanzinstitute. Im Fokus stehen die Prioritäten der europäischen Aufsichtsbehörden, die aktualisierten SSM-Aufsichtsziele sowie die Reform von Solvency II.

      Horizonte: Regulatorik für die Finanzbranche

      Hier finden Sie alle vergangenen Ausgaben des Magazins:

      Ihre Ansprechperson

      Thilo Kasprowicz

      Partner, Financial Services

      KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft