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      • Der Einsatz von KI in Finanzabteilungen hat sich seit 2024 mehr als verdoppelt und ist von 30 auf 75 Prozent gestiegen.
      • 71 Prozent der Unternehmen geben an, dass KI ihre Erwartungen an den wirtschaftlichen Nutzen erfüllt oder übertrifft.
      • 70 Prozent berichten, dass KI die Qualität finanzieller Entscheidungen verbessert.
      • 36 Prozent sehen in der Datenqualität die wichtigste Voraussetzung, um den Einsatz von KI in Finanzabteilungen weiter auszubauen.

      Berlin, 27. Mai 2026
       

      Künstliche Intelligenz hat in Finanzabteilungen den Sprung von der Pilotphase in den produktiven Einsatz geschafft. Inzwischen nutzen drei von vier Unternehmen KI für Planung, Forecasting und Analysen. Bei 71 Prozent erfüllt oder übertrifft die Technologie die Erwartungen an den wirtschaftlichen Nutzen. Entscheidend sind eine belastbare Datenbasis sowie klare Regeln für den Einsatz von KI. Das zeigt die Studie „KPMG Global AI in Finance 2026“ von KPMG International, für die 1.013 Führungskräfte aus 20 Ländern und 13 Branchen befragt wurden. 


      Nicht der Einsatz von KI allein entscheidet über den Erfolg, sondern die Fähigkeit, ihre Ergebnisse zu belegen. Unternehmen, die zeigen können, wie KI zu ihren Entscheidungen kommt, nutzen die Technologie konsequenter und erzielen deutlich bessere Ergebnisse.
      Sebastian Stöckle
      Sebastian Stöckle

      Global Head of Audit Innovation & AI

      KPMG International

      Unternehmen mit nachvollziehbaren KI-Prozessen profitieren deutlich stärker

      Unternehmen, die den Einsatz von KI systematisch steuern und dokumentieren, profitieren deutlich stärker von der Technologie. Organisationen, die jederzeit belegen können, wie KI-gestützte Ergebnisse entstanden sind, berichten drei- bis sechsmal häufiger von signifikanten Verbesserungen. 33 Prozent berichten von deutlich weniger Fehlern, bei Unternehmen, die ihre KI-gestützten Finanzprozesse noch nicht ausreichend überwachsen sind es lediglich 6 Prozent.  

      Viele Unternehmen haben diese Voraussetzungen noch nicht geschaffen. Nur 42 Prozent sind in hohem Maße darauf vorbereitet, KI-gestützte Finanzprozesse so zu dokumentieren, dass Ergebnisse und Entscheidungen jederzeit nachvollzogen werden können. Lediglich 29 Prozent erfassen systematisch, an welchen Stellen KI-Anwendungen scheitern.  

      KI verbessert Entscheidungen und Prognosen

      Künstliche Intelligenz unterstützt Finanzabteilungen vor allem bei Aufgaben, die fundierte Einschätzungen und schnelle Entscheidungen erfordern. 70 Prozent der Unternehmen berichten von einer besseren Entscheidungsqualität, 71 Prozent von schnelleren Entscheidungen und 64 Prozent von präziseren Prognosen.  

      Zwischen den Branchen zeigen sich deutliche Unterschiede. Im Bankensektor berichten 71 Prozent der Unternehmen von spürbaren Verbesserungen bei der Genauigkeit von Prognosen, im Gesundheitswesen sind es 44 Prozent.  

      Datenqualität bleibt die größte Herausforderung

      Die Qualität der zugrunde liegenden Daten ist der wichtigste Hebel für den weiteren Ausbau von KI in Finanzabteilungen. 36 Prozent sehen in besserer Datenqualität, einer stärkeren Datenintegration und einem besseren Zusammenspiel ihrer Systeme die größte Chance, den Nutzen von KI zu steigern.  

      38 Prozent qualifizieren ihre bestehenden Finance- und Internal-Audit-Teams weiter, 28 Prozent bauen gezielt neue Kompetenzen auf. Den größten wirtschaftlichen Nutzen erzielen Unternehmen, die sowohl ihre Datenbasis verbessern als auch Teams aufbauen, die KI-Ergebnisse kritisch einordnen und in fundierte Entscheidungen übersetzen können. 
       

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      KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
      Lisa Meier
      T +49 89 9282 6632
      lisameier@kpmg.com
      www.kpmg.com/de

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