Der Einsatz von KI im M&A-Prozess steht noch am Anfang. Erst 3 Prozent der Unternehmen nutzen Agentic-AI-Lösungen, 13 Prozent setzen generative KI operativ ein. Die Mehrheit befindet sich im Übergang: 35 Prozent pilotieren Agentic-AI-Anwendungen oder planen einen Einsatz innerhalb der nächsten zwölf Monate, für generative KI gilt dies für 31 Prozent. Private-Equity- und Family-Office-Investoren liegen etwas voraus, bewegen sich aber ebenfalls überwiegend in frühen Pilotphasen. Als größte Hürde nennen 74 Prozent der Befragten die mangelnde Datenqualität und -verfügbarkeit.
Am stärksten kommt KI in der Due Diligence zum Einsatz: 77 Prozent der Unternehmen und 70 Prozent der PE-Häuser nutzen Technologien zur Analyse großer Datenräume und Dokumente. Auch für die Phase nach dem Closing sehen die Befragten klare Vorteile: 83 Prozent erwarten Verbesserungen im Integrations- bzw. Separationsprozess durch KI.
Gleichzeitig wächst die Erwartung, dass KI selbst zum Treiber von M&A-Aktivitäten wird: 77 Prozent sind überzeugt, dass technologische Transformationen – und insbesondere KI-Investitionen – in den kommenden Jahren ein zentraler Impulsgeber für Transaktionen sein werden. Dennoch bleibt die Skepsis hoch: 71 Prozent warnen, dass der aktuelle KI-Hype zu unrealistischen Unternehmensbewertungen führt, und 67 Prozent sehen die Komplexität der Integration von KI-Systemen als relevantes Hindernis im Deal-Making. „Der Transformationsdruck ist enorm. Wer KI nicht nutzt, verliert Tempo und Wettbewerbsfähigkeit. Vor allem in der Due Dilligence zeigt sich, dass Künstliche Intelligenz Prozesse schneller macht und die Qualität von Datenanalysen verbessert. In den nächsten Jahren wird dieses Effizienzpotenzial nochmals exponentiell steigen“, sagt Michael Buhl.