Zwei Drittel (66 Prozent) der Unternehmen geben an, dass sich ihre Erwartungen an KI-basierte Lösungen im Rechnungswesen erfüllt haben. 17 Prozent berichten dagegen von bislang unerfüllten Erwartungen. Im Vergleich zum Vorjahr fällt die Einschätzung damit nüchterner aus – ein Zeichen zunehmender Praxiserfahrung und realistischeren Erwartungshaltungen an die derzeitige technologische Leistungsfähigkeit.
Gleichzeitig zeigt die Studie, dass der Fortschritt nicht ohne Hürden bleibt. Datenschutz und Datensicherheit gelten für 65 Prozent als die größten Herausforderungen, gefolgt von der Nachvollziehbarkeit und Transparenz von KI-Algorithmen (59 Prozent). Auch die fehlende Standardisierung (46 Prozent) und die rechtliche Einordnung von KI-Systemen (40 Prozent) gelten als wesentliche Hemmnisse.
„Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, technologische Innovation und regulatorische Anforderungen in Einklang zu bringen“, sagt Axel Bachmann, Partner für Regulatory Advisory und Head of Digital Process Compliance bei KPMG. „Gerade im Umgang mit sensiblen Finanz- und Personendaten ist ein klarer Rahmen für Datenschutz und KI-Governance unerlässlich.“