Digitale Souveränität bedeutet heute nicht Autarkie. Sie beschreibt viel mehr die Fähigkeit, trotz technologischer Abhängigkeiten handlungsfähig zu bleiben. Entscheidend ist demnach nicht, ob Abhängigkeiten bestehen, sondern welche Unternehmen bewusst akzeptieren, steuern oder reduzieren sollten.
In dieser Folge von KPMG RealTalk kommen Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Technologie, Regulierung und dem öffentlichen Sektor zusammen, um diese oft abstrakt geführte Debatte für Sie in konkrete Entscheidungsfragen zu übersetzen. Wir beleuchten das Thema aus den folgenden vier Perspektiven:
- Anbieter & Infrastruktur
Wie Unternehmen im Zusammenspiel mit Cloud‑ und Plattformpartnern innovativ bleiben und zugleich Kontrolle über Datenflüsse und Betriebsmodelle sichern. - Unternehmenspraxis
Wo im Spannungsfeld zwischen Kostendruck, Effizienzstreben und Lock‑in-Gefahren reale Entscheidungsspielräume liegen und welche Abhängigkeiten bewusst akzeptiert werden sollten. - Öffentlicher Sektor
Warum staatliche Handlungsfähigkeit, demokratische Kontrolle und Verwaltungsmodernisierung nur mit neuen Kooperations‑ und Governance‑Modellen gelingen. - EU‑Regulatorik
Welche rechtlichen Rahmen Europa bereits setzt und wo die Eigeninitiative von Unternehmen noch unbedingt notwendig ist, um digitale Souveränität rechtlich tragfähig umzusetzen.
Im Zuge dieser Folge erhalten Sie zudem Zugang zu einem interaktiven Quick Check durch den Sie einordnen können, wo Ihre Organisation in Sachen digitaler Souveränität steht.