Wir wurden von unserer Leserschaft außergewöhnlich oft auf den Artikel „Liquiditätsplanung in heterogenen Systemlandschaften“ (Treasury Newsletter Nr. 140) angesprochen, in dem wir die Herausforderungen, denen sich Treasury-Abteilungen bei der Liquiditätsplanung gegenübersehen, beleuchteten: steigende Zinsen, volatile Märkte und oft eine historisch gewachsene, heterogene IT-Landschaft, die eine genaue Steuerung erschwert. Als flexible und pragmatische Lösung wurde der Einsatz moderner BI-, ETL- und Advanced Analytics-Plattformen vorgestellt, um Daten aus unterschiedlichen Quellen zu integrieren und aufzubereiten. Es besteht Interesse in unserer Leserschaft, wie dieser entscheidende erste Schritt in der Praxis aussieht.
Demzufolge taucht dieser Artikel tiefer ein und zeigt anhand konkreter Beispiele, wie die Datenanbindung verschiedener Quellen funktioniert und wie durch eine durchdachte Datenmodellierung das Fundament für eine verlässliche und analysefähige Liquiditätsplanung geschaffen wird – auch ohne eine vollintegrierte Systemlösung.
Das Ziel: eine zentrale, strukturierte und vertrauenswürdige Datenbasis als Ausgangspunkt für alle weiteren Analysen und Planungen.