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      Die Bedrohungslage durch Cyber-Angriffe hat sich seit Anfang 2023 weiter verschärft. Das zeigen die Ergebnisse unserer Studie „Von Cyber Security zu Cyber Resilience“. Dafür wurden Security-Verantwortliche aus 150 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt.

      Cyber-Bedrohungslage erhöht: Finanzunternehmen besonders stark betroffen

      82 Prozent der befragten Unternehmen berichten von einer Zunahme der Bedrohungen im Vergleich zum Jahresbeginn, bei den Finanzdienstleistern sind es sogar 90 Prozent. 

      Als Hauptursachen für die Bedrohungen werden Phishing-Attacken, die geopolitische Lage und die fortschreitende Digitalisierung identifiziert. 71 Prozent der Unternehmen sehen in den kommenden zwei Jahren nach wie vor ein deutliches Risiko durch Phishing-Kampagnen und Ransomware.

      Insider-Bedrohungen als neues Top-Risiko

      Ein Großteil der Unternehmen identifiziert die Weitergabe von Daten durch Mitarbeitende als neues Top-Risiko. 65 Prozent der Befragten sehen ein hohes Gefahrenpotential in Insider-Bedrohungen.

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      Wie widerstandsfähig sind Unternehmen gegen Cyberangriffe? Unsere Studie in Kooperation mit Lünendonk gibt Antworten.

      Das sind die größten Handlungsfelder im Bereich Cloud Security

      Als größte Handlungsfelder im Bereich Cloud Security identifizieren die Unternehmen sowohl die Verschlüsselung und den Schutz der Daten sowie den Schutz von digitalen Identitäten und die Zugriffskontrolle.


      Viele Institute sehen in ihrer Cloud-Migration Gefahren. Bei richtiger Implementierung bietet die Cloud aber große Sicherheit. Security-by-Design unterstützt die Transformation.
      Christian Nern

      Christian Nern

      Partner, Financial Services, Head of Cyber Security Solution

      KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft


      Interne Sicherheitsprozesse und KI: So wappnen sich Unternehmen

      59 Prozent der Cyber-Angriffsopfer verlagern mehr Security-Prozesse nach innen, um die Verantwortung für Cyber Security stärker selbst zu übernehmen und nicht nur an externe IT-Dienstleister zu delegieren, die in der Regel nicht haftbar gemacht werden können.

      Um sich für die Methoden der Hacker technisch zu rüsten und Abwehrmechanismen zu installieren, setzen Unternehmen verstärkt auf künstliche Intelligenz. KI kann Unternehmen beispielsweise dabei unterstützen, Schwachstellen aufzudecken und eine Fülle an Daten auszuwerten. Doch KI kennt nicht Recht und Moral: Sowohl Angreifer als auch Verteidiger nutzen sie zur Effizienzsteigerung und Kostenreduktion ihrer Aktivitäten.


      Bei Cyber Security geht es darum, klug und zielgerichtet zu investieren und gleichzeitig kosteneffektive Wege zu finden, um die Sicherheit zu verbessern.
      Dr. Michael Falk

      Dr. Michael Falk

      Partner, Consulting, Cyber Security

      KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft


      Investitionsthemen der nächsten Jahre

      Unternehmen werden in den kommenden Jahren verstärkt in das Schwachstellenmanagement investieren. Aber auch Cloud Security, Identity & Access Management incl. PAM sowie das Security Incident and Event Management gelten als wichtige Investitionsthemen der nächsten Jahre.


      Video: Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie zusammengefasst

      Cyber Security: Das sollten Unternehmen jetzt tun

      Wichtig ist, den Übergang von IT-Sicherheit zu Cyber-Sicherheit zu schaffen und schließlich eine effektive Cyber-Resilienz zu erreichen. 89 Prozent der befragten Unternehmen haben erkannt, dass es dafür wichtig ist, Transparenz über die Bedrohungslage zu erlangen. Um dies zu erreichen, sollte der Fokus verstärkt auf die Bewertung von Cyber-Risiken gelegt werden. Kenntnisse über potenzielle Angriffsvektoren werden entscheidend.

      Alle detaillierten Branchenauswertungen und konkrete Handlungsempfehlungen für eine gesteigerte Cyber-Resilienz finden Sie in unserer Studie.

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