Die Digitalisierung der Finanzbranche schreitet voran: die Bedeutung von IT wird sich in den kommenden Jahren grundlegend ändern. Der Einsatz neuer Technologien, künstlicher Intelligenz, die Automatisierung von Prozessen und die Vernetzung der Wertschöpfungsketten werden unseren Arbeitsalltag bestimmen.
Was bedeutet diese Entwicklung für die Informationen, die bei Kreditinstituten und Versicherungen verarbeitet werden - die sogenannten „Informationswerte“ (information assets)? Welchen sich ändernden oder neuen Bedrohungen sind sie ausgesetzt? Was sind die wesentlichen Informationsrisiken, die auf sie wirken? Wie schnell können Informationsrisiken identifiziert und richtig bewertet werden? Wie schnell werden die erforderlichen Maßnahmen umgesetzt?
In einer digitalen Welt können Risiken, die auf Unternehmensinformationen wirken, nicht ausgeschlossen werden. Wichtig ist daher, ein flexibles, regelbasiertes und proaktives Management von Informationsrisiken aufzubauen und kontinuierlich weiterzuentwickeln. So können Informationen anhand der Kritikalität und der individuellen Bedrohungslage in Hinblick auf deren Verfügbarkeit, Vertraulichkeit, Integrität (inkl. Authentizität) angemessen sowie wirtschaftlich sinnvoll geschützt werden.