Wir sehen bei Banken vor allem drei Handlungsfelder bei der Umsetzung der EZB-Anforderungen. Im Whitepaper beleuchten wir typische Fallstricke, die Banken bei der Entwicklung eines nachhaltigen und effizienten ILM-Zielbilds beachten sollten:
- Technologie: Das Management der untertägigen Liquidität erfordert große Mengen an Echtzeit-Daten. Die Qualität und zeitnahe Verarbeitung der Daten, um automatisierte Steuerungsimpulse herzuleiten, stellen hohe Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur und Resilienz der Prozesse.
- Geschäftsbetrieb: Der Umfang und Zuständigkeiten im Operativen Vorgehen der Steuerung und Überwachung der untertägigen Liquidität sind zu definieren und abzugrenzen. Ein Aspekt ist dabei insbesondere die Definition und Allokation der Liquiditätspuffer für den regulären Geschäftsbetrieb sowie für den Stress, ohne die Puffer-Kosten zu vernachlässigen.
- Resilienz: Durch die Nutzung von Echtzeit-Daten im untertägigen Liquiditätsrisiko-Management haben Banken einen präziseren Blick auf die kurzfristige Liquidität und können in Krisensituationen besser planen und agieren, was meist eine Prozessanpassung voraussetzt.
Das Whitepaper zeigt, dass Banken, die frühzeitig in eine strukturierte Umsetzung der neuen Anforderungen investieren, langfristig von effizienteren Prozessen profitieren. Entscheidend ist dabei eine Kombination aus technologischer Optimierung, klaren Steuerungsmechanismen und datenbasierten Prognosemodellen. So können Banken nicht nur regulatorische Anforderungen umsetzen, sondern sich auch strategische Vorteile sichern.