Operational Technology (OT) steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Industrielle Anlagen, Produktionsumgebungen und kritische Infrastrukturen werden zunehmend vernetzt. Künstliche Intelligenz, 5G und digitale Zwillinge halten Einzug in OT-Umgebungen und verändern den Betrieb industrieller Systeme. Unsere Studie Operational Technology Outlook 2026 untersucht technologische Entwicklungen, Sicherheitsanforderungen und regulatorische Vorgaben im OT-Umfeld.
Neue Technologien verändern OT-Umgebungen
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz, 5G und digitalen Zwillingen eröffnet neue Möglichkeiten für die Steuerung und Überwachung von Anlagen und Prozessen. Viele Unternehmen investieren deshalb verstärkt in die Modernisierung ihrer OT-Landschaften. Laut Studie zählt generative KI inzwischen zu den wichtigsten Investitionsprioritäten vieler Unternehmen.
Mit der stärkeren Vernetzung wächst zugleich die Angriffsfläche. Die Verbindung von IT- und OT-Systemen erhöht die Anforderungen an Cybersicherheit und Risikomanagement.
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Transparenz über Anlagen und Systeme schaffen
Asset Discovery und Asset Management schaffen Transparenz über Anlagen und Systeme. Sie unterstützen dabei, Risiken zu bewerten, Sicherheitsmaßnahmen gezielter umzusetzen und den sicheren Betrieb von OT-Umgebungen zu unterstützen. Unsere Expertinnen und Experten nennen diese Transparenz als wichtige Voraussetzung für den Schutz kritischer Infrastrukturen.
Neue Vorgaben erhöhen den Handlungsdruck
Regulatorische Anforderungen an die Sicherheit von OT-Systemen nehmen weltweit zu. Vorgaben wie NIS2, NIST oder ISA/IEC 62443 verlangen nachvollziehbare Sicherheitsmaßnahmen, klare Verantwortlichkeiten und geeignete Governance-Strukturen. Gleichzeitig befassen sich Management und Aufsichtsgremien intensiver mit OT-Risiken als noch vor wenigen Jahren.
Warum Legacy-Systeme eine Herausforderung für OT-Sicherheit bleiben
Viele Industrieunternehmen betreiben Anlagen mit langen Lebenszyklen. Während mechanische Komponenten oft mehrere Jahrzehnte genutzt werden, endet der Herstellersupport für Software- und Steuerungssysteme deutlich früher. Dadurch steigen die Anforderungen an die Modernisierung bestehender OT-Umgebungen.
Laden Sie die Studie herunter und informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen im Bereich Operational Technology.
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KPMG Insights zum Operational Technology
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Thomas Gronenwald
Partner, Consulting - Cyber Security & Resilience
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Alexander Hauke
Senior Manager, Consulting - Cyber Security & Resilience
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Konstantin Schäfers
Manager, Consulting - Cyber Security & Resilience
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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Häufig gestellte Fragen
Operational Technology (OT) umfasst Systeme, die physische Prozesse überwachen, steuern oder automatisieren. Dazu gehören beispielsweise Maschinen, Produktionsanlagen, industrielle Steuerungen oder technische Infrastrukturen.
IT verarbeitet, speichert und überträgt Daten. OT steuert und überwacht physische Prozesse, etwa in Produktionsanlagen oder industriellen Netzwerken. Die Studie beschreibt Beispiele für IT als ERP-, Cloud- und Netzwerksysteme sowie für OT als Maschinen, Roboter und Produktionslinien.
Typische OT-Systeme sind:
- Industrielle Steuerungssysteme (ICS)
- SCADA-Systeme
- Maschinen und Produktionsanlagen
- Roboter, Sensoren und Aktoren
- Medizinische Geräte wie CT-Scanner oder Insulinpumpen
- Smart Grids und weitere Energieinfrastrukturen
NIS2 ist eine europäische Cybersicherheitsrichtlinie. Sie verpflichtet betroffene Organisationen dazu, IT- und OT-Risiken systematisch zu adressieren, geeignete Schutzmaßnahmen einzuführen und bestimmte Sicherheitsvorfälle zu melden. Die Vorgaben gelten für Organisationen aus ausgewählten Wirtschafts- und Infrastrukturbereichen. Ob eine Einrichtung unter NIS2 fällt, richtet sich unter anderem nach ihrem Tätigkeitsfeld und den gesetzlichen Vorgaben.