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      72 Prozent der befragten Unternehmen sehen zunehmende Innovation als einen der fünf größten Vorteile von KI an. Damit zeigt sich deutlich: Die Technologie entwickelt sich zum strategischen Treiber für Wettbewerbsfähigkeit und Wachstum in der deutschen Wirtschaft.

      Die Studie „Einfluss von generativer KI auf Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten in Deutschland“ von KPMG und der führenden europäischen KI-Gruppe Merantix bietet einen umfassenden Einblick in den aktuellen Stand der KI-Nutzung in Unternehmen. Sie beleuchtet, wie generative KI in Geschäftsmodelle eingebettet wird, welche infrastrukturellen Voraussetzungen geschaffen werden und wie Organisationen ihre Mitarbeitenden auf den Umgang mit intelligenten Systemen vorbereiten.

      Lücken zwischen Ambition und Umsetzung

      Dabei zeigt sich eine klare Tendenz: Unternehmen, die generative KI gezielt auf konkrete Geschäftsprobleme anwenden, schaffen sich strukturelle Vorteile. Gleichzeitig offenbart die Studie Lücken zwischen strategischer Ambition und operativer Umsetzung. Sie liefert damit wertvolle Anhaltspunkte für Führungskräfte, die ihre Organisation zukunftsfähig aufstellen und das Potenzial der Technologie voll ausschöpfen möchten.

      Drei zentrale Erkenntnisse der Studie sind:

      1. KI ist strategisch gesetzt, operativ aber noch nicht tief verankert

      Praktisch alle Unternehmen sehen KI als strategisch relevant, doch nur 22 Prozent verfügen über eine robuste Governance-Struktur. Viele Unternehmen schaffen es bislang nicht, KI-Technologien unternehmensweit wirksam zu verankern. Daher braucht es Teams mit kombinierter Business- und Technologiekompetenz.

      2. Die Abhängigkeit von US-amerikanischen Hyperscalern bleibt ein Risiko

      90 Prozent sehen Technologiepartnerschaften als zentralen Erfolgsfaktor für ihre KI-Strategie. Gleichzeitig erhöht eine starke Abhängigkeit von wenigen US-Hyperscalern die strategische Verwundbarkeit. Gefragt sind deshalb europäische Alternativen und offene Plattformstrukturen, die auf gemeinsame Verantwortung statt reine Anbieterbindung setzen.

      3. Kompetenz entscheidet über Skalierung

      Ohne gezielte Weiterbildung der Mitarbeitenden bleiben KI-Initiativen an vielen Stellen ohne den gewünschten Effekt. KI-Kompetenz braucht mehr als Tool-Trainings: Es geht um datengetriebenes Denken, Verantwortung im Umgang mit KI und gelebte Mensch-Maschine-Zusammenarbeit. 

      Wettbewerbsfähigkeit entsteht durch strategische Skalierung

      Ob im operativen Geschäft, in der IT-Infrastruktur oder beim Kompetenzaufbau: KI ist neben dem Hype mittlerweile eben auch ein Imperativ. Erfahren Sie in dieser Studie, für die wir 653 Führungskräften nach ihren Einschätzungen gefragt haben, wie KI in der deutschen Wirtschaft schon jetzt eingesetzt wird. Leiten Sie ab, wo ihr Unternehmen im Vergleich steht, und erhalten Sie Hinweise zu möglichen nächsten Schritten.

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      Studie mit über 650 Führungskräften zum Einfluss von KI auf Geschäftsmodelle, Wertschöpfung und Kompetenzen von Mitarbeitenden.

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