Parallel zu einer immer stärker vernetzten Welt nehmen auch die Versuche von Ransomware-Angriffen auf Unternehmen immer weiter zu und die Summe an Erpressungszahlungen erreichte im letzten Jahr neue Rekordwerte.1
Unter einem Ransomware-Angriff versteht man dabei die Verschlüsselung von Daten eines Unternehmens und die Erpressung von Lösegeldzahlungen zur Entschlüsselung.
Finanzabteilungen sind dabei ein attraktives Ziel für Cyberkriminelle, da es hier sensible Finanzdaten zu erbeuten gibt und geschäftskritische Prozesse wie der Zahlungsverkehr behindert oder unterbunden werden können. Bei einem Ransomware-Angriff sind eben diese Datenmengen im ersten Schritt das Ziel von Angriffen und es kommt üblicherweise zu einer Verschlüsselung von einzelnen Dateien, ganzer Laufwerke oder zur Blockierung des Zugangs zu Applikationen. Ein erfolgreicher Ransomware-Angriff kann dementsprechend nicht nur zu erheblichen finanziellen Verlusten führen, sondern auch das Vertrauen der Kunden, Lieferanten und Investoren in das Unternehmen beeinträchtigen. Das führt zu einem sehr hohen Schadenpotenzial.
Zusätzlich zu präventiven Maßnahmen, um sich vor Ransomware-Angriffen zu schützen, sollten Unternehmen daher eine Business-Continuity-Strategie ausarbeiten, um selbst für den Schadensfall vorbereitet zu sein. Strukturen zu schaffen, welche auch unter schwierigen Bedingungen die betriebliche Kontinuität sicherstellen oder wiederherstellen, kann das Ausmaß des Schadens erheblich verringern.