Doch auf dem Weg zu einem strategischen Sourcing gilt es Hürden zu überwinden. Datenschutzbedenken (39 Prozent), regulatorische Anforderungen (31 Prozent) und technische Anbindungen (31 Prozent) sehen die Befragten als größte Schwierigkeiten. Um diese zu meistern, ist die Wahl des richtigen Sourcing-Dienstleisters entscheidend. Qualität und Leistungsversprechen (50 Prozent), Preis (47 Prozent) sowie Flexibilität und Skalierbarkeit (44 Prozent) sind dabei die wichtigsten Auswahlkriterien.
Auch das Delivery-Modell spielt eine Rolle: 42 Prozent setzen primär auf Onshore, nur 8 Prozent hauptsächlich auf Offshore. Hier besteht noch Potenzial, die Vorteile von Offshoring stärker zu nutzen. Ebenso beim Sourcing-Management: Zwar setzen 96 Prozent auf softwaregestützte Lösungen, jedoch oft nur rudimentär. Spezialisierte Tools versprechen mehr Effizienz und Transparenz.
Die Studie zeigt auch: Sourcing ist kein Selbstläufer. Um die Vorteile optimal zu nutzen, sind strategische Planung und ein professionelles Management entscheidend.