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      Unternehmensperformance wird heute neu bewertet. Kosten, Effizienz und klassische Kennzahlen bleiben relevant, reichen jedoch nicht mehr aus, um Leistungsfähigkeit umfassend abzubilden. Technologische Fähigkeiten, Datenverfügbarkeit und die Art der Steuerung prägen zunehmend, wie Unternehmen ihre Performance definieren und entwickeln.

      Unsere Studie Performance Improvement Perspectives 2026 untersucht, wie Unternehmen in Deutschland diesen Wandel gestalten. Grundlagen sind eine quantitative Befragung von 267 Führungskräften sowie qualitative Interviews mit Top‑Manager:innen aus unterschiedlichen Branchen. Die Ergebnisse zeigen, wo Performance‑Programme Wirkung entfalten – und wo Umsetzungsdefizite bestehen.

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      Wie wirtschaftliche Steuerung, skalierte KI‑Nutzung und Investitionsentscheidungen darüber bestimmen, ob Initiativen messbare Wirkung entfalten.

      Technologie wird zum Kern moderner Performance

      79 Prozent der befragten Unternehmen beziehen technologische Dimensionen explizit in ihre Performance‑Definition ein – häufiger als operative, finanzielle oder kulturelle Aspekte. Technologie wirkt dabei nicht mehr nur unterstützend, sondern greift direkt in Prozesse, Geschäftsmodelle und Steuerungslogiken ein.

      Gleichzeitig steht insbesondere der IT‑ und Technologiebereich unter hohem Leistungsdruck. 62 Prozent der Unternehmen sehen hier den größten Performance‑Druck, da Stabilität, Transformation und Innovation zunehmend parallel bewältigt werden müssen. 

      KI als Performance‑Hebel jenseits der Pilotphase

      Künstliche Intelligenz ist in vielen Unternehmen bereits operativ im Einsatz. Entscheidend für den wirtschaftlichen Nutzen ist jedoch weniger die Einführung einzelner Anwendungen als ihre Skalierung und Integration in bestehende Prozesse. Datenqualität, Legacy‑Systeme und fehlende Kompetenzen bremsen diese Entwicklung häufig aus.

      Unsere Studie zeigt: Der Engpass ist nicht mehr beim Einstieg, sondern bei der konsequenten Überführung von Pilotprojekten in unternehmensweite Wertbeiträge festzustellen.

      Performance erfordert Steuerung, Kultur und Konsequenz

      Performance‑Programme scheitern selten an fehlenden Zielbildern, sondern an unzureichender Umsetzung. Nur rund ein Viertel der Unternehmen verfügt über einen durchgängig standardisierten Steuerungs‑ und Reportingprozess. Fehlende technische Voraussetzungen, mangelndes Tracking und Kompetenzengpässe zählen zu den häufigsten Ursachen nicht realisierter Maßnahmen. 

      Die Ergebnisse verdeutlichen: Nachhaltige Performance entsteht erst im Zusammenspiel aus klarer Führung, wirksamer Governance, digitaler Transparenz und einer Performance‑Kultur, die im Alltag gelebt wird.


      Fakten im Überblick

      79 %


      der deutschen Unternehmen beziehen technologische Dimensionen explizit in ihre Performance-Definition ein – häufiger als operative oder kulturelle Aspekte.
       

      79 %

       
      berichten, dass sich die Reaktionsgeschwindigkeit auf Wettbewerbsinnovationen in den letzten drei Jahren erhöht hat.
       

      63 %

       
      benennen Künstliche Intelligenz als die Technologie mit dem größten Performance-Beitrag.
       

      Vorteile der Studie auf einen Blick

      • Einordnung, wie Unternehmen Performance heute definieren und steuern
      • Datenbasierte Einblicke zu Technologie, KI und Portfoliosteuerung
      • Praxisnahe Perspektiven aus C‑Level‑Interviews
      • Klare Ableitung zentraler Handlungsfelder moderner Performance
      Technologie entfaltet ihren wahren Wert erst dann, wenn sie Performance spürbar verbessert – genau dort setzen wir gemeinsam an.
      Meino Müller
      Meino Müller

      Bereichsvorstand Performance & Strategy

      KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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      Meino Müller

      Bereichsvorstand Performance & Strategy

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