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      Der KPMG Infrastruktur-Monitor 2025 analysiert, wie Privatpersonen und Unternehmen die Infrastruktur in Deutschland bewerten – von Energie über Verkehr bis zur digitalen Vernetzung. Die Studie zeigt die Wahrnehmung des Zustands und konkrete Handlungsfelder auf. Die Ergebnisse sollen Orientierung bei der zukunftsfähigen Gestaltung der Infrastruktur in Deutschland bieten.

      Die Einschätzungen zur deutschen Infrastruktur fallen 2025 unterschiedlich aus: Während 84 Prozent der befragten Unternehmen den Zustand und die Funktionsfähigkeit der Infrastruktur als positiv bewerten, teilen nur 45 Prozent der Privatpersonen diese Ansicht.

      Mehrheitlich gilt die Infrastruktur aus Unternehmenssicht als „hinreichend funktionstüchtig“, da sie angesichts komplexer Rahmenbedingungen wie geopolitische Herausforderungen, Versorgungsunsicherheit und Wettbewerbsdruck lediglich eine Schwierigkeit unter vielen ist. Dagegen bewerten Privatpersonen Mängel wie Staus, Funklöcher und verspätete Züge aufgrund ihrer direkten und täglichen Erfahrung deutlich negativer und dringlicher.

      KPMG Infrastruktur-Monitor 2025

      Deutschlands Infrastruktur im Realitätscheck: Wie Wirtschaft und Bevölkerung die Zukunftsfähigkeit einschätzen.

      Brücke auf Wasser

      Key Facts

      • Unterschiedliche Wahrnehmungen
        • 84 Prozent der Unternehmen sind mit der Infrastruktur zufrieden (13 % sehr, 71 % eher), aber nur 45 Prozent der Bürger teilen diese Sicht.
        • Unternehmen bewerten den Digitalisierungsgrad der Infrastruktur in nahezu allen Bereichen deutlich höher als Privatpersonen.
      • Investitions- und Modernisierungsbedarf
        • 72 Prozent der Unternehmen erwarten steigende Kosten und langsamere Abläufe, wenn Infrastrukturmängel bestehen bleiben. 
        • 71 Prozent der Privatpersonen halten den Wirtschaftsstandort Deutschland für gefährdet.
        • Doch die Prioritäten unterscheiden sich:
          • Unternehmen sehen Verbesserungspotenzial vor allem bei Effizienz und Funktionalität.
          • Privatpersonen legen den Fokus auf Bezahlbarkeit und Zuverlässigkeit.
      • Digitalisierung als Zukunftstreiber
        • Privatpersonen und Unternehmen betrachten die digitale Infrastruktur als entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands.
        • Unternehmen sehen in leistungsfähigen Netzen und Datenplattformen zentrale Hebel für Effizienz und Innovation.
      Gefragt sind gezielte Investitionen in Instandhaltung und Modernisierung, verbunden mit einfachen und wirksamen Prozessen. Projekte sollten schnell umgesetzt und Ergebnisse im Alltag sichtbar werden. So kann verloren gegangenes Vertrauen zurückgewonnen und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands gesichert werden.
      Dr. Steffen Wagner
      Dr. Steffen Wagner

      Partner, Deal Advisory, Head of Corporate Finance, Head of Transport & Infrastructure

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