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      Worauf stützen weibliche Führungskräfte ihre Zuversicht in einem Umfeld aus wirtschaftlicher Unsicherheit, geopolitischer Instabilität und technologischem Wandel? In welche Themen investieren ihre Organisationen vorrangig? Und welche Entwicklungen prägen die nächsten drei Jahre am stärksten?

      Lesen Sie jetzt im Global Female Leaders Outlook 2026, wie weibliche Top-Führungskräfte zentrale Zukunftsthemen einordnen – von wirtschaftlichem Ausblick und KI über Diversität und Karriere bis hin zu Women's Health.

      Global Female Leaders Outlook 2026

      Was weibliche Führungskräfte weltweit besonders erfolgreich macht und was derzeit ganz oben auf der Agenda steht.

       bluete

      Für den Global Female Leaders Outlook 2026 haben wir 634 weibliche Führungskräfte aus 46 Ländern befragt, wie sie wirtschaftlichen Ausblick, KI, Diversität, Karriere und Women's Health einordnen – sowie wie zuversichtlich sie auf die Entwicklung ihres Unternehmens in den nächsten drei Jahren blicken. Die Ergebnisse zeigen, in welchen Bereichen bereits belastbare Grundlagen bestehen und wo Organisationen ihre Fähigkeiten, Strukturen und Investitionen gezielt weiterentwickeln müssen, um zukunftsfähig zu bleiben.

      Zentrale Erkenntnisse für Sie im Überblick:

      finance

      Die Zuversicht bleibt robust, doch Wachstum wird zunehmend aus der eigenen Organisation heraus erwartet.

      Weibliche Führungskräfte erwarten weiterhin Wachstum, obwohl das Geschäftsumfeld von geopolitischer Instabilität, wirtschaftlicher Unsicherheit und anhaltendem Transformationsdruck geprägt ist. Die Zuversicht ist dort am stärksten, wo der eigene Einfluss am unmittelbarsten ist: im Unternehmen selbst.

      • Je weiter sich der Betrachtungshorizont öffnet, desto stärker nimmt die Zuversicht ab: 72 % sind hinsichtlich der Wachstumsaussichten ihres Unternehmens zuversichtlich, verglichen mit 62 % für ihre Branche, 41 % für ihr Land und 29 % für die Weltwirtschaft.

      • Geopolitische Instabilität, makroökonomische Unsicherheit und globale wirtschaftliche Unsicherheit sind die am häufigsten genannten Herausforderungen für Führungskräfte.  

      • 69 % rechnen in den nächsten drei Jahren mit einem Gewinnwachstum, jedoch nur 38 % mit einem Anstieg der Beschäftigtenzahl. 

      • Am häufigsten genannte Herausforderungen für Führungskräfte: geopolitische Instabilität, makroökonomische Unsicherheit und Volatilität der globalen Wirtschaft.
      smart_toy

      KI hat ihren Nutzen bewiesen, doch die Herausforderung liegt nun darin, ihre Wirkung verlässlich in die Breite zu tragen.

      Künstliche Intelligenz schafft zunehmend messbaren Nutzen im Arbeitsalltag und im Geschäftsbetrieb. Die nächste Herausforderung besteht darin, KI so tief in Prozesse, Kompetenzen und Führungspraktiken einzubinden, dass sie unternehmensweit verlässlich Wirkung entfalten kann. 

      • Neun von zehn weiblichen Führungskräften berichten bereits von mindestens einem profitablen KI-Anwendungsfall in ihrem Unternehmen, insbesondere bei der Effizienzsteigerung im Arbeitsalltag, bei Verwaltungsaufgaben und bei der Erstellung von Inhalten.

      • 64 % priorisieren Investitionen in neue Technologien gegenüber Investitionen in die Kompetenzen und Fähigkeiten ihrer Mitarbeitenden.

      • 47 % geben an, dass ihre Mitarbeitenden gleichberechtigten Zugang zu KI-Tools und Weiterbildungsmöglichkeiten haben. Nur 30 % sind jedoch überzeugt, dass die Mitarbeitenden bereits über die notwendigen Kompetenzen verfügen, um KI effektiv einzusetzen.  

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      Geschlechtergleichstellung wird weiterhin als strategischer Erfolgsfaktor gesehen, doch ihr Potenzial für Wachstum und Unternehmenserfolg entfaltet sich nur dort vollständig, wo Fortschritte dauerhaft verankert werden.

      Weibliche Führungskräfte sehen die Gleichstellung der Geschlechter weiterhin als wichtigen unternehmerischen Erfolgsfaktor. Viele Unternehmen tun sich jedoch schwer damit, diesen Anspruch dauerhaft institutionell zu verankern. Zugleich erscheint die Zuversicht hinsichtlich künftiger Fortschritte zunehmend fragil.

      • 65 % sind der Meinung, dass Geschlechtergleichstellung auf der obersten Führungsebene ihrem Unternehmen helfen wird, seine Wachstumsziele zu erreichen.

      • Für 32 % gehören Diversity, Equity und Inclusion (DEI) bereits nicht mehr zu den obersten Prioritäten ihres Unternehmens.

      • In 75 % der Unternehmen liegt der Frauenanteil im höchsten Leitungsgremium noch unter 50 % und 10 % von dieser Gruppe glauben, dass Geschlechterparität niemals erreicht werden wird.
      business_center

      Beruflicher Erfolg hängt von Leistung ab, doch für den Aufstieg bleibt der Zugang zu Netzwerken und Chancen entscheidend.

      Weibliche Führungskräfte verbinden beruflichen Erfolg zunehmend mit harter Arbeit, Durchhaltevermögen und konkreten Ergebnissen. Dennoch wird der berufliche Aufstieg weiterhin stark von Netzwerken, Mentoring, der aktiven Unterstützung durch einflussreiche Förderpersonen und Sichtbarkeit beeinflusst. 

      • Harte Arbeit zeigt sich immer mehr als meistgenannte Eigenschaft für beruflichen Erfolg: 54 % wählen sie unter die drei wichtigsten Erfolgsmerkmale, ein Anstieg um 93 % gegenüber 2023.

      • 59 % betrachten persönliche Netzwerke als wesentliche Voraussetzung für den beruflichen Erfolg. 

      • Für 76 % sind persönliche Netzwerke, Mentoring oder beides wichtige Faktoren für den beruflichen Aufstieg.  

      female

      Frauengesundheit wird zunehmend als Bestandteil nachhaltiger Leistungsfähigkeit verstanden – nun gilt es, dieses Potenzial durch passende Rahmenbedingungen systematisch zu erschließen.

      Frauengesundheit wird zunehmend als wichtiger Faktor für nachhaltige Leistungsfähigkeit anerkannt. Doch an vielen Stellen fehlen weiterhin die Voraussetzungen für offene Kommunikation und verlässliche Unterstützung.

      • 97 % sind der Ansicht, dass Unternehmen die Verantwortung tragen, Frauengesundheit am Arbeitsplatz zu berücksichtigen.

      • Unter den weiblichen Führungskräften ergibt sich ein nahezu ausgeglichenes Bild: 48 % fühlen sich wohl dabei, eigene Bedürfnisse im Zusammenhang mit Frauengesundheit am Arbeitsplatz anzusprechen. Ebenso viele fühlen sich dabei unwohl.

      • Mehr als jede vierte Befragte gibt an, dass ihr Unternehmen derzeit keine Maßnahmen zur Unterstützung der Frauengesundheit anbietet.

      Der Global Female Leaders Outlook 2026 zeigt: Resilienz bedeutet heute mehr, als Druck standzuhalten. Weibliche Führungskräfte setzen auf das, was sie selbst gestalten können, die Stärke der eigenen Organisation, den verlässlichen Einsatz von Technologie und die Fähigkeit, Menschen durch kontinuierlichen Wandel zu führen.
      Angelika Huber-Straßer
      Angelika Huber-Straßer

      Regionalvorständin Süd

      KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft


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