Am 17. Juli 2026 hat die EU-Kommission eine Mitteilung zur Wettbewerbsfähigkeit des EU-Bankensektors verabschiedet, in der Maßnahmen zur Stärkung des Binnenmarkts für den Bankensektor dargelegt werden.
Ziel dieser Mitteilung – die einen zentralen Pfeiler der Strategie der Kommission für eine Spar- und Investitionsunion (SIU) darstellt – ist der Aufbau eines stärker integrierten, effizienteren und wettbewerbsfähigeren Bankensektors, der die europäische Wirtschaft durch die Finanzierung von Wachstum, Innovation und strategische Prioritäten stärken kann. Dies soll durch einen ausgewogeneren Rechtsrahmen gestützt werden, der die Voraussetzungen dafür schafft, dass Banken umsichtig Risiken eingehen können, während gleichzeitig die Widerstandsfähigkeit des Sektors gewahrt bleibt, Haushalte und Unternehmen besser versorgt werden und dabei die Finanzstabilität erhalten und nachhaltiges Wachstum gefördert wird.
Der Bericht skizziert ein Vereinfachungspaket zur Bankenregulierung, das im 1. Quartal 2027 vorgestellt werden soll. Im Anschluss müssen Mitgliedstaaten und Europäisches Parlament die Maßnahmen in einem Gesetzgebungsprozess formal verabschieden.
Alle relevanten Links (inklusive den Links zum Factsheet und den Q&As) finden Sie auf dieser
Lesen Sie dazu auch den Artikel "Brüssels Plan für die Bankenregulierung" in der FAZ vom 18. Juli 2026.
Die DK hat zu der Veröffentlichung Stellung bezogen. Lesen Sie die DK-Pressemitteilung "Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Bankensektors: EU-Kommission setzt richtige Schwerpunkte, bleibt aber bei der Umsetzung zu vage" an dieser Stelle.
Die diesbezügliche Pressemitteilung des VÖB vom 17. Juli 2026 mit den "Quick Fixes" - Vorschlägen des Verbands für schnelle Verbesserungen finden Sie hier.
Der vdp fordert konkrete Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit im Bankensektor. Die vdp-Pressemitteilung vom 20. Juli 2026 finden Sie unter diesem Link.
Das IIF hat sich ebenfalls in seiner Presseerklärung vom 17. Juli 2026 zu dem Bericht der EU-Kommission geäußert.