Viele Unternehmen investieren erhebliche Summen in Übernahmen – und sehen den erwarteten Wert nach dem Closing oft nicht realisiert. Unsere Studie zu M&A-Transaktionen börsengelisteter Unternehmen “The M&A dance: Orchestrating synergies and value creation in public company acquisitions” untersucht die Wertschöpfung dieser Transaktionen, indem der Total Shareholder Return (TSR) relativ zum relevanten Index (beispielsweise S&P 500) analysiert wird. So entsteht ein marktbereinigter Messwert, der die Performance eines Deals von Branchentrends isoliert.
Veränderungen des TSR werden durch verschiedene Faktoren und dealspezifische Eigenschaften beeinflusst. Synergien – finanzielle Vorteile, die direkt aus dem Zusammenschluss von Unternehmen entstehen, wie Umsatzwachstum, Kostenreduktionen oder Finanzierungseffizienzen – sind ein Eckpfeiler der Wertschöpfung bei M&A Deals. Weitere Treiber sind strategische Positionierung, das Heben von Werten im Standalone-Betrieb eines Zielunternehmens sowie das Erreichen unternehmerischer Zielsetzungen wie etwa ein Markteintritt.