Nur rund ein Drittel der befragten Unternehmen (36 Prozent) verfügt über eine Equal-Pay-Policy, weniger als die Hälfte (45 Prozent) haben sich klare Gender-Diversity-Ziele gesetzt. Quoten werden nur von einer Minderheit umgesetzt – und die Tendenz ist sogar rückläufig: Während 2020 noch 36 Prozent der Unternehmen eine feste Frauenquote etabliert oder freiwillig eingeführt hatten, sind es 2022 und 2024 nur noch 27 Prozent. Auch die Förderung erfahrener weiblicher Fachkräfte ab 50 Jahren ist ein vernachlässigtes Thema: Weniger als jede dritte Frau (30,4 Prozent) ist zwischen 50 und 67 Jahre alt. Viele Unternehmen bieten kaum Angebote für diese Gruppe, obwohl sie ein wertvolles Reservoir an Erfahrung und Expertise darstellt.
„Auch wenn Gender Diversity bei Unternehmen im Asset Management durchaus einen hohen Stellenwert einnimmt, zeigen unsere Ergebnisse: es bleibt Luft nach oben. Ein Ausbau der bisherigen Maßnahmen über das aktuelle Maß ist nicht in Sicht. Seitens der Fondsfrauen werden wir die Industrie durch unsere Arbeit weiterhin engmaschig begleiten und uns dafür stark machen, dass sich das ändert“, sagt Anne Connelly, Geschäftsführerin Fondsfrauen GmbH.