85 % der deutschen Unternehmen erwarten verbesserte Beziehungen mit UK; 6 von 10 Unternehmen wünschen sich Erleichterungen beim Handel; 43 % sehen Sicherheit und Verteidigung als neue Schwerpunkte der Kooperation beider Länder.
- Nachhaltiger Optimismus bei Umsatz und Investitionen: 48 % der deutschen Unternehmen erwarten für das laufende Geschäftsjahr steigende Umsätze im deutsch-britischen Korridor, bis 2030 sogar 72 %. 31 % planen bis 2030 Investitionen über 5 Millionen Euro in UK, davon 8 % sogar über 100 Millionen Euro.
- Unternehmen wünschen sich von ihren Regierungen eine engere Handelskooperation: 60 % wünschen sich von der britischen Regierung verbesserte Handelsbeziehungen zur EU, 43 % sprechen sich für den Abbau von Handelshemmnissen aus; 55 % wünschen sich von der deutschen Regierung bessere Handelsbedingungen mit dem Vereinigten Königreich.
- Wachsende Geschäftschancen: 25 % sehen für sich konkrete Vorteile aus den Handelsabkommen, die UK kürzlich erfolgreich neu geschlossen hat oder noch verhandelt (+17 Prozentpunkte ggü. 2024). Je 30 % sehen Chancen in den sich transformierenden Industrien im Vereinigten Königreich und in der vergleichsweise weniger restriktiven Regulierung in UK.
- Kooperation in Zukunftsfeldern: Digitalisierung (45 % der Befragten), Sicherheit und Verteidigung (43 %, +17 Prozentpunkte) und Forschung (29 %) dominieren die Agenda.
- Alltag nach Brexit belastet Wirtschaft weiterhin: Die Einführung der elektronischen Einreisegenehmigung („ETA“) im Jahr 2025 beeinträchtigt 32 % der Unternehmen, geänderte Einwanderungsregeln 23 %. Das 2024 neu eingeführte Importkontrollsystem („Border Target Operating Model“) ist hingegen mittlerweile verkraftet und belastet nur noch 18 % (im Vorjahr noch 34 %).