Die Digitalisierung von Zolldaten stellt importierende und exportierende Unternehmen jeder Größe vor Herausforderungen, liefert ihnen aber auch wichtige Informationen, die zum Unternehmenserfolg beitragen können. Alle Zollmeldungen müssen mittlerweile grundsätzlich über das IT-Verfahren ATLAS (Automatisiertes Tarif- und Lokales Zollabwicklungssystem) an die Zollverwaltung übermittelt werden. Das können Unternehmen entweder direkt über eine eigene Softwarelösung oder alternativ über eine Schnittstelle des eingesetzten Zolldienstleisters tun.
Die Behörde selbst prüft diese Ein- und Ausfuhrdaten im Rahmen eines immer besser funktionierenden digitalen Risikomanagements in Form von Massendatenauswertungen bzw. ordnet darauf Beschauen bzw. Nachprüfungen an. Im Falle von identifizierten Inkonsistenzen oder sogar unrichtigen Zollanmeldungen werden diese Mängel konsequent nachverfolgt und geahndet. Eine pro-aktive Plausibilitätskontrolle im Unternehmen ist daher empfehlenswert, um Compliance-Verstöße, wie falsche Deklarationen, zu vermeiden und sich auf anstehende Prüfungsanordnungen der Zollbehörde vorzubereiten.