Verlängerte WWF-Partnerschaft
zur Unterstützung zweier
Naturschutzprojekte
zur Unterstützung zweier
Naturschutzprojekte
um 12 Prozent im Vergleich
zum Basisjahr 2019
für den EINZ-Tower bzw. an
all unseren Standorten
unserer CO2-Emissionen im Vergleich
zum Basisjahr 2019
Die Begrenzung des Klimawandels und seiner Folgen erfordert entschlossenes und verbindliches Handeln. Wir übernehmen Verantwortung bei der Gestaltung einer besseren Zukunft für kommende Generationen und arbeiten stetig daran, unsere Umweltauswirkungen zu minimieren – sowohl in unserem eigenen Geschäftsbetrieb als auch entlang unserer Lieferkette.
Wir möchten unseren Beitrag zu einer nachhaltigen Zukunft leisten, indem wir negative Umweltauswirkungen, die durch unseren eigenen Geschäftsbetrieb und unsere Lieferkette entstehen, reduzieren. Dafür ist KPMG International im Namen der Mitgliedsfirmen der globalen KPMG-Organisation der Science Based-Targets- Initiative (SBTi) beigetreten. Die SBTi verfolgt das Ziel, wissenschaftlich fundierte Ziele zur Reduktion von Treibhausgasemissionen im Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens fest in der Unternehmenspraxis zu verankern. Im Rahmen eines kurzfristigen Reduktionsziels (short-term target) haben wir uns dazu verpflichtet, unsere Emissionen bis 2030 um 50 Prozent zu senken. Dieses Ziel basiert auf einem 1,5-Grad-Reduktionspfad und verpflichtet uns zu einer absoluten Emissionsreduktion in den Bereichen Scope 1, 2 und 3. Als Basisjahr für diese Zielsetzung haben wir das Geschäftsjahr 2019 festgelegt.
Mit unserem nationalen Umweltprogramm Umwelt 2030 wollen wir auch in Deutschland unserer Verpflichtung nachkommen, die Treibhausgasemissionen bis 2030 zu halbieren. Das Programm fokussiert sich auf konkrete Maßnahmen in den Bereichen Mobilität (Dienstreisen), nachhaltiges Lieferantenmanagement, Energie- und Ressourcenverbrauch sowie Pendeln.
Weitere Informationen sind hier zu finden.
Unseren Einfluss, den wir mit unseren Dienstleistungen auf unsere Kunden haben, wollen wir ebenfalls nutzen: Mit unseren ESG-Services unterstützen wir unsere Kunden dabei, ihre Geschäftsmodelle, Produkte und Dienstleistungen nachhaltig zu gestalten. Zu den Dienstleistungen zählt auch die Entwicklung integrativer ESG-Strategien, die nicht nur auf die Bewältigung von Klimarisiken und die Stärkung der Resilienz abzielen, sondern auch auf die Einhaltung regulatorischer Vorgaben sowie die Nutzung technologischer Innovationen zur nachhaltigen Wertsteigerung. So wollen wir gemeinsam dazu beitragen, eine lebenswerte Welt für uns und die kommenden Generationen zu bewahren.
Unsere Zusammenarbeit mit dem WWF Deutschland
Die seit Oktober 2023 bestehende Partnerschaft mit dem WWF Deutschland wurde um zwei Jahre verlängert mit dem Ziel, Klima, Wasser und Artenvielfalt im Rahmen zweier Projekte in Unganisha, Ostafrika, und im Cerrado, Brasilien, zu schützen. Die Projekte werden weiterhin durch Mittel aus unserem internen CO2-Preis finanziert.<
Highlights Cerrado:
Im ersten Jahr des Projekts konnte der implementierende Projektpartner WWF Brasilien die geplanten Maßnahmen erfolgreich umsetzen:
Highlights Uganisha:
Im ersten Jahr des Projekts konnte der zuständige Projektpartner WWF Ostafrika die geplanten Maßnahmen erfolgreich umsetzen:
Darüber hinaus kam es zu weiteren positiven wie messbaren Effekten:
Als Dienstleistungsunternehmen beeinflussen wir mit unserer Geschäftstätigkeit sowohl Menschen als auch die Umwelt. Ein wesentlicher Hebel für die Reduzierung unserer Umweltauswirkungen sind die Treibhausgasemissionen, die in der vorgelagerten Wertschöpfungskette von KPMG entstehen1 . Diese umfassen insbesondere die Beschaffung und Bereitstellung von Waren und Dienstleistungen. Darüber hinaus tragen Treibhausgase, die durch unsere eigene Geschäftstätigkeit verursacht werden – darunter etwa Geschäftsreisen – ebenfalls zum Klimawandel bei. Mit unserem Programm Umwelt 2030 und den damit verbundenen Maßnahmen möchten wir diesen negativen Einfluss wirksam verringern. Das Programm konzentriert sich auf vier Handlungsfelder: Dienstreisen, nachhaltiges Lieferantenmanagement, Energie- und Ressourcenverbrauch sowie Pendeln. Unser Ziel ist es, neben der aktiven Verringerung unserer Emissionen auch transparent über unsere Auswirkungen auf den Klimawandel zu informieren, insbesondere durch Sensibilisierung unserer Mitarbeitenden anhand von Schulungen, Vorträgen und Maßnahmen.
Weitere Informationen sind hier zu finden.
1 Emissionen aus der nachgelagerten Wertschöpfungskette sind nicht wesentlich für uns als Dienstleistungsunternehmen und werden daher nicht berichtet.
Dienstreisen sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Geschäftsmodells, da der persönliche Kontakt zu unseren Kunden ein entscheidender Erfolgsfaktor in unseren Projekten ist. Gleichzeitig machen sie einen hohen Anteil an unserem CO2-Fußabdruck aus. Im Geschäftsjahr 2024 stiegen die Emissionen aus Dienstreisen im Vergleich zum Vorjahr weiter an, blieben jedoch deutlich unter dem Vor-Pandemie-Niveau beziehungsweise Niveau des Basisjahres. Dies ist nicht nur auf veränderte Arbeitsweisen zurückzuführen, bei denen virtuelle Meetings viele Dienstreisen ersetzen, sondern auch Ergebnis einer verstärkten Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel. Derzeit machen Dienstreisen 30 Prozent unserer Gesamtemissionen aus. Mit umfassenden Maßnahmen und Anreizen für ökologisch orientierte Dienstreisen streben wir eine kontinuierliche Verringerung der Umweltauswirkungen unserer Reisetätigkeiten an.
Im Geschäftsjahr 2023 haben wir einen internen CO2-Preis im Management-Reporting eingeführt. Durch diese Maßnahme werden Tätigkeiten mit hohem Treibhausgasausstoß verteuert, um das Bewusstsein unserer Projektverantwortlichen für klimaschädliche Aktivitäten zu schärfen und Transparenz bei ihren täglichen Entscheidungen im Auftragsmanagement zu gewährleisten. Der interne CO2-Preis in Höhe von 50 Euro pro Tonne wird derzeit auf Emissionen aus Dienstreisen und dem Energieverbrauch unserer Gebäude erhoben, welche insgesamt 40 Prozent unserer gesamten Emissionen ausmachen. Resultierende Beträge werden in Klima- und Umweltschutzprojekte investiert.
Im Geschäftsjahr 2024 haben wir unsere Reisekostenrichtlinie überarbeitet, um Umweltaspekte stärker zu berücksichtigen. Ein neuer Abstimmungsprozess für Inlandsflüge soll unsere Mitarbeitenden vor der Buchung für nachhaltigere Reiseoptionen sensibilisieren.
Eine zunehmende Anzahl von Leasingfahrzeugnutzer:innen entscheidet sich für alternative Antriebe. Mittlerweile besteht die Hälfte unserer Fahrzeugflotte aus Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeugen, wobei der durchschnittliche CO2-Ausstoß bei 88 g/km liegt. Diese Entwicklung unterstützen wir durch die Bereitstellung zusätzlicher Elektroladesäulen an unseren Standorten sowie durch unser Umwelt-Plus-Programm, welches Anreize für die Auswahl teurerer Leasingfahrzeuge mit alternativen Antrieben setzt. Seit 2019 bieten wir zudem ein Fahrradleasing-Programm für unsere Mitarbeitenden an, über das inzwischen auch Zweiträder genutzt werden können.
Alle Mitarbeitenden haben die Möglichkeit, ihren persönlichen CO2-Fußabdruck, der durch Dienstreisen mit Flugzeug, Bahn oder Pkw entstanden ist, über ein CO2-Dashboard einzusehen. Diese Informationen sollen das Bewusstsein unserer Mitarbeitenden schärfen und über ihren individuellen Einfluss aufklären, um sie dafür zu sensibilisieren, bei zukünftigen Geschäftsreisen umweltfreundliche Verkehrsmittel zu wählen.
Über 50 Prozent unserer Emissionen entstehen durch den Kauf von Waren und Dienstleistungen, weshalb Umweltaspekte eine wichtige Rolle bei unseren Einkaufsentscheidungen spielen.
Wir stehen weiterhin vor der Herausforderung, Echtdaten von Lieferanten für die Berechnung dieser Emissionen zu erhalten. Daher nutzen wir eine Input-Output-Analyse eines unabhängigen Instituts für die Scope-3.1-Emissionen (Purchased Goods and Services). Im letzten Jahr haben wir begonnen, die Datenqualität in dieser Kategorie durch lieferantenspezifische Daten des CDP Supply Chain Programms zu verbessern. Derzeit erfassen wir 24 Prozent der CO2-Emissionen mit spezifischen Lieferantendaten.
Weitere Informationen zum Thema nachhaltige Lieferkette sind im Kapitel Lieferantenmanagement zu finden.
Der Energieverbrauch ist derzeit für 10 Prozent der Treibhausgasemissionen bei KPMG verantwortlich. Um unseren ökologischen Fußabdruck zu minimieren, setzen wir unter anderem auf folgende Initiativen zur Optimierung unserer Energienutzung:
Bei der Anmietung neuer Büroflächen legen wir großen Wert darauf, dass die Gebäude über eine Platin-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) verfügen. Seit 2010 nutzen wir an all unseren Standorten ausschließlich Grünstrom. Zudem arbeiten wir aktuell mit den Vermietern unserer Büroflächen daran, auch den Strom für die Allgemeinflächen der Immobilien aus erneuerbaren Energien zu beziehen. Ferner werden relevante Mitarbeitende zum Thema Energieeinsparung und -effizienz sensibilisiert. Bereits im Herbst 2022 haben wir ein Energieeinsparprogramm erarbeitet, um nicht nur die damaligen gesetzlich geforderten Maßnahmen umzusetzen, sondern auch bislang ungenutzte Energieeinsparpotenziale langfristig zu identifizieren und umzusetzen. Hierzu zählten unter anderem die Optimierung der Solltemperatur der Heizung, Kühlung und Lüftung sowie die Verlängerung der Wochenend- und Nachtabsenkung in den Gebäuden, in denen dies technisch möglich ist.
Zudem ergreifen wir kontinuierlich Maßnahmen für einen umweltfreundlichen Büroalltag, um nachhaltig Ressourcen zu schonen. Dazu gehören:
Unser Bürokonzept „World-of-Work-2025“ wird schrittweise in allen Niederlassungen umgesetzt. Es umfasst unter anderem:
Durch flexible Arbeitsplätze und Buchungssysteme wollen wir auch die Flächeneffizienz kontinuierlich verbessern. Die Niederlassungen in Berlin, München, Dresden, Hamburg, Hannover, Jena, Karlsruhe, Nürnberg, Bielefeld, Mannheim und Ulm sind hiermit schon entsprechend ausgestattet worden.
Um Ressourcen zu sparen, fördern wir eine interne Kreislaufwirtschaft: Wir bieten unseren Mitarbeitenden gebrauchte IT-Hardware und Möbel zu günstigen Konditionen zum Kauf an. Seit 2023 gibt es ein unternehmensinternes Schwarzes Brett für den Tausch von Gegenständen. In unseren Kantinen haben wir ein Mehrweg-Pfandsystem für To-Go-Verpackungen eingeführt und nutzen ein Pfandsystem für Mehrweg-Kaffeebecher an vielen Standorten.
Nachdem bereits an allen Standorten Bio- und Fair-Trade-Kaffee eingeführt worden ist, stellen wir derzeit auch unser Teesortiment auf Bio- und Fair-Trade-Produkte um. Darüber hinaus bieten wir an all unseren Standorten zusätzlich zu Kuhmilch nun auch Hafermilch als umweltfreundlichere Alternative an.
Wir haben einen Leitfaden mit Hinweisen und Empfehlungen für ressourcenschonende Veranstaltungskonzepte entwickelt, der unseren Mitarbeitenden bei der Planung und Durchführung unserer KPMG-Events zur Verfügung steht.
Durch Prozessoptimierung (insbesondere Digitalisierungsprojekte) konnten wir unseren Papierverbrauch seit 2019 um 75 Prozent reduzieren. KPMG verwendet an allen Standorten seit 2020 nur noch Recyclingpapier mit dem Umweltsiegel „Blauer Engel“. Lediglich für unsere Printpublikationen sowie in wenigen Ausnahmefällen im Arbeitsalltag nutzen wir FSC-zertifiziertes konventionelles Frischfaserpapier.
Die Arbeitswege unserer Mitarbeitenden machen aktuell 8 Prozent unserer Emissionen aus. Mit gezielten Anreizen möchten wir unsere Mitarbeitenden sensibilisieren und motivieren, möglichst umweltfreundliche Verkehrsmittel für ihren Arbeitsweg zu nutzen:
Seit Oktober 2024 fördert unser von KPMG unterstütztes „Deutschland-Ticket Job“ die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs im regionalen und innerstädtischen Bereich. Dieses Angebot gilt für alle fachlichen Mitarbeitenden. Seit vielen Jahren haben bereits alle Mitarbeitenden in unseren Central Services die Möglichkeit, sich für ein von KPMG finanziertes Jobticket zu entscheiden.
Mit innovativen Mobilitätslösungen wollen wir dazu anregen, CO2-intensive Verkehrsmittel durch nachhaltigere Alternativen zu ersetzen. Ein Beispiel dafür ist das Mobilitätskonzept am Standort Berlin seit Sommer 2022. Mit Erlösen aus der Vermietung unserer Parkplätze bezuschussen wir die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln oder nachhaltige Optionen wie Lease Bikes.
KPMG unterstützt aktiv den Einsatz von Elektrofahrzeugen mit Ladeinfrastrukturen an unseren Standorten. Im Geschäftsjahr 2024 standen unseren Mitarbeitenden rund 162 Ladepunkte an 18 Standorten zur Verfügung.
Ein modernes Arbeitsumfeld mit neuen Maßstäben in ganzheitlicher Nachhaltigkeit
Im April 2024 haben wir unsere neue Hauptniederlassung im „Einz“ Tower in Berlin eröffnet. Dieser Bau bildet gemeinsam mit zwei bestehenden Büros den neuen KPMG-Campus und bietet auf rund 37.000 Quadratmetern Platz für etwa 2.500 Mitarbeitende. Das 84 Meter hohe Hochhaus bietet optimale Bedingungen für modernes Arbeiten, inklusive flexibler Arbeitsräume, energieeffizienter technischer Ausstattung, einem erstklassigen Gastronomieangebot und einem Fitnessstudio.
Bereits in der Planungs- und Bauphase spielten Nachhaltigkeitsaspekte eine zentrale Rolle. Die CO2-Bilanz des Gebäudes wurde durch eine Lebenszyklusanalyse optimiert und liegt etwa 15 Prozent unter den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB). Zudem wurde das Gebäude von der EU-Kommission als „Nearly Zero Energy Building“ klassifiziert und hat die DGNB Gold-Zertifizierung erhalten.
Die Lage des Towers in unmittelbarer Nähe zum Berliner Hauptbahnhof fördert mit der optimalen Anbindung an den ÖPNV nachhaltige Mobilität. Das Gebäude bietet einen großzügigen Fahrradraum mit 200 Stellplätzen, darunter 30 E-Ladestationen. Pendler profitieren zudem von Duschen, Umkleideräumen und einer kleinen Fahrradwerkstatt.
Im Innenbereich setzen wir auch bei diesem Gebäude auf ein offenes Bürokonzept (WoW25), das umweltfreundliche Materialien integriert. Dabei ist das Mobiliar aller Standardarbeitsplätze mit dem Blauen Engel zertifiziert. Auch die Teppiche und Stoffe bestehen aus recycelten Materialien. Erstmalig kommen in einem innovativen Pilotprojekt Arbeitstische aus recycelter Kleidung zum Einsatz. Auch im Außenbereich setzen wir auf Nachhaltigkeit: Eine umweltfreundliche Osmose-Technik ermöglicht eine Fassadenreinigung ohne Chemikalien.
Unser CO2-Fußabdruck
Wir ermitteln unseren CO2-Fußabdruck im Einklang mit unseren Nachhaltigkeitszielen und den Vorgaben der SBTi unter Berücksichtigung aller wesentlichen Scope-3-Emissionen. Dabei werden relevante vorgelagerte Emissionen aus unserer Wertschöpfungskette, einschließlich der Treibhausgasemissionen unserer Lieferkette und des Pendelverhaltens unserer Mitarbeitenden, erfasst. KPMG übermittelt die entsprechenden Emissionsdaten jährlich an KPMG International, die diese in das globale Reporting der KPMG-Organisation an die SBTi integriert.
Im Geschäftsjahr 2024 konnten wir unsere Treibhausgasemissionen im Vergleich zum Basisjahr 2019 um 12 Prozent reduzieren. Damit liegen unsere Treibhausgasemissionen weiterhin noch deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau. Im Vergleich zum Vorjahr ist ein leichter Anstieg der Treibhausgasemissionen um 2 Prozent zu verzeichnen, maßgeblich resultierend aus den folgenden Entwicklungen:
Die Scope-1-Emissionen sind im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent zurückgegangen, was einerseits auf eine Reduzierung des Energieverbrauchs für Wärme (Erdgas), aber auch auf eine geringere Nutzung der Dienstwagen zurückzuführen ist. Die Scope-2-Emissionen steigen gegenüber 2023 um 9 Prozent an, insbesondere bedingt durch den Umzug am Hauptstandort in Berlin und den damit einhergehenden, über mehrere Monate parallel genutzten (alten und neuen) Gebäuden. Darüber hinaus ist weiterhin ein Anstieg bei den Geschäftsreisen zu verzeichnen, insbesondere bei den Langstreckenflügen, was jedoch durch geringere Treibhausgasemissionen bei „Eingekauften Waren und Dienstleistungen“ (Scope 3.1) nahezu ausgeglichen wird und damit nur zu einem geringen Anstieg der Scope-3-Emissionen führt. Das starke Umsatzwachstum und ebenso die kontinuierlich steigenden Mitarbeitendenzahlen erschweren eine absolute Emissionsreduktion. Hervorzuheben ist dabei, dass die Gesamtemissionen bezogen auf die Mitarbeitendenkapazität im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen und im Vergleich zum Basisjahr um 26 Prozent gesunken sind.
Zudem berichten KPMG, Deutschland und KPMG International gemeinsam jährlich an das CDP über unsere weltweiten Umweltleistungen und das Management klimabezogener Risiken. Dazu nimmt das CDP die im Rahmen der jährlichen Berichterstattung bereitgestellten Informationen auf und bewertet Unternehmen auf der Grundlage ihrer Fortschritte bei der Offenlegung nach einer Systematik D (Disclosure) bis A (Leadership). Dies ermöglicht uns nicht nur präzisere Emissionsbewertungen, sondern auch fundierte Entscheidungen und gezielte Maßnahmen zur Emissionsreduktion in der Lieferkette zu treffen. Die Umweltleistung der KPMG wird derzeit mit dem zweithöchsten B-Score (Management) bewertet.
Weitere Informationen sind hier zu finden.
Partner, Central Services, Head of Our Impact Plan Germany
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft