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      Die öffentliche Berichterstattung, innerkirchliche Diskussionen und viele Veränderungsprojekte kreisen seit Jahren um denselben Fokus: den Rückgang. Weniger Kirchenmitglieder, weniger Einnahmen, weniger Ressourcen – und scheinbar immer weniger Handlungsspielräume.

      Doch ist dieser Trend wirklich alternativlos?  Wir sind überzeugt: ein Mentalitätswechsel ist möglich – und nötig. Statt sich auf den Rückbau und die Verwaltung knapper Mittel zu beschränken, rückt das Kirchensymposium 2026 die Leitfrage in den Mittelpunkt

      Wie kann Kirche – trotz aller Herausforderungen – qualitativ und quantitativ wachsen?

      Dieses Wachstum verstehen wir nicht eindimensional. Es umfasst Wirkung, Qualität, Mitgliederorientierung, organisatorische Leistungsfähigkeit, Digitalisierung, Ressourcensteuerung und (pastorale) Innovation. Neue Perspektiven entstehen dabei oft erst durch den Blick über den Tellerrand: Kommunen, Gewerkschaften, Nonprofit‑Organisationen, Sozialraum‑Akteure oder digital transformierte Verwaltungen zeigen, wie strategische Neuausrichtung, Datenorientierung und konsequente Umsetzung zu realen Wachstumspfaden führen können. Diese Erfahrungen greifen wir auf und übertragen sie auf den kirchlichen Kontext.

      Kontakt:

      Axel Bachmann

      Partner, Audit, Regulatory Advisory, Head of Digital Process Compliance, Head of Kirchen und Non-Profit-Organisationen

      KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

      Markus Etscheid-Stams

      Senior Manager, Consulting - Public Sector

      KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

      Das erwartet Sie


      Der 1. Tag widmet sich der inhaltlichen Herleitung und strategischen Weichenstellung

      Im Fokus steht der Erfahrungsaustausch und Impulse zur Formulierung von Wachstumsstrategien: 

      • Wo erleben Sie heute bereits Wachstum?
      • Welche Hürden prägen den Alltag und wie kann ein produktiver Perspektivwechsel gelingen? 

      Ziel des Tages ist es, die relevanten Bausteine einer Wachstumsstrategie zu verstehen und erste strategische Optionen für die eigene Organisation zu formulieren. Wachstum entsteht nicht zufällig, sondern durch klare Strategien, Datenverständnis, Priorisierung und mutige Umsetzung.



      Der 2. Tag vertieft die Frage der Umsetzung: Wie wird aus einer strategischen Idee tatsächlich Veränderung?

      Die Ergebnisse des ersten Tages werden fortgeführt und mit einem Fokus auf Technologie, Daten, Automatisierung und moderne Steuerungssysteme angereichert.

      Am Ende des Symposiums sollen alle Teilnehmenden eine Antwort auf die Frage finden, wie und wo sie einen Beitrag zum Wachstum ihrer Einrichtung leisten können. 


      Das Symposium findet am 16. September 2026 ab 14 Uhr bis 17. September 2026, 14 Uhr, in den Geschäftsräumen der KPMG in Berlin statt.

      Details zu den Breakoutsessions und Referierenden werden zeitnah veröffentlicht.

      Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den gemeinsamen Austausch!

      Details zu den Workshops*


              

              Workshop 1

              Handlungsbedarfe erkennen. Lösungen entwickeln. Kirchliche Immobilien neu denken.

              Leerstand, Sanierungsstau, unklare Perspektiven: Kirchliche Träger stehen vor der Herausforderung, ihren Immobilienbestand         zukunftsfähig aufzustellen. Der 60-minütige Workshop Handlungsbedarfe erkennen. Lösungen entwickeln. Kirchliche Immobilien neu denken"         bringt Entscheiderinnen und Entscheider zusammen, um genau hier anzusetzen.

              Im Fokus stehen drei Fragen: Wo besteht konkreter Handlungsbedarf? Welche Nutzungs- und Entwicklungsoptionen bestehen für kirchliche         Liegenschaften? Und wie lassen sich Tradition, Gemeinwohl und Wirtschaftlichkeit in Einklang bringen? In kompakter Form werden Impulse         gegeben, Praxisbeispiele beleuchtet und gemeinsam erste Lösungsansätze entwickelt – von der Umnutzung einzelner Objekte bis zur         Quartiersentwicklung.

              
              Workshop 2

              Wo Menschen leben, glauben und Gemeinschaft suchen – Wie geolokalisierte Nutzerdaten für kirchliche Entscheidungen nutzbar         gemacht werden können

              Kirchliche Organisationen haben heutzutage die Möglichkeit auf zahlreiche interne und externe Datenquellen zuzugreifen. Die         Herausforderung besteht darin, aus diesen Daten Angebote und Inhalte zu entwickeln, die den Bedürfnissen und Lebensrealitäten der         Menschen entsprechen.

              Durch die Verknüpfung von geolokalisierten Zielgruppeninformationen, Sozialraumdaten und eigenen Bestandsdaten entsteht ein neues         Bild davon, wer die Menschen vor Ort sind, welche Erwartungen und Interessen sie mitbringen und wo Chancen für neue Formen von         Gemeinschaft,  Angeboten oder kirchlicher Präsenz liegen.

              Der Workshop zeigt anhand konkreter Praxisbeispiele, wie solche Daten genutzt werden können, um Potenziale sichtbar zu machen  und          Entscheidungen fundierter zu treffen – von der Weiterentwicklung pastoraler Angebote über die Planung von Standorten und Immobilien         bis hin zur Identifikation neuer Zielgruppen und Sozialräume. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Kirche Ressourcen wirksam dort einsetzen         kann, wo sie Menschen tatsächlich erreicht und gebraucht wird.

              

              Workshop 3

              Wachstum durch Technologie. Ressourcen freisetzen. Kirchliche Verwaltung neu denken

              Kirchliche Verwaltungen stehen unter wachsendem Druck: Sinkende Ressourcen, Fachkräftemangel und steigende Anforderungen                              treffen auf einen häufig noch unzureichenden Digitalisierungsgrad. Doch gerade in der Verwaltungs- und Wissensarbeit bieten                              Automatisierung und Künstliche Intelligenz erhebliche Chancen, Prozesse effizienter zu gestalten und wertvolle Ressourcen freizusetzen.

              In diesem Workshop erfahren Sie, wie sich geeignete Anwendungsfelder systematisch identifizieren lassen und welche Rolle Low-Code-              Lösungen sowie KI-gestützte Werkzeuge bei der Digitalisierung von Verwaltungs-, Genehmigungs- und Wissensprozessen spielen können.                Anhand praxisnaher Beispiele werden Möglichkeiten zur rechtssicheren Umsetzung, Anforderungen an Governance und Datenschutz sowie der         Mehrwert über reine Kosteneffekte hinaus beleuchtet. Gemeinsam diskutieren wir, wie gewonnene Zeit und Kapazitäten wieder stärker dem         kirchlichen Kernauftrag, der Nähe zu Mitgliedern und pastoralen Innovationen zugutekommen können, und entwickeln erste konkrete Schritte         für die eigene Organisation.

              

              Workshop 4

              Neues wagen in traditionsbasierten Organisationen

              Wie innovativ können Organisationen sein, die zugleich Stabilität, Verlässlichkeit und Kontinuität gewährleisten müssen? Genau dieser Frage         widmet sich der Workshop des Instituts für den öffentlichen Sektor. Gemeinsam beleuchten wir zentrale Innovationshürden in großen und         gewachsenen Organisationen, diskutieren erfolgreiche Ansätze wie Innovationslabore und Start-up-Hubs und reflektieren, wie neue Ideen         nachhaltig in bestehende Strukturen integriert werden können.

              Freuen Sie sich auf praxisnahe Impulse, konkrete Beispiele aus dem öffentlichen Sektor sowie einen offenen Austausch darüber, wie Innovation         gelingen kann, ohne die eigenen Werte und Stärken aus dem Blick zu verlieren. Ziel ist es, Anregungen und Ideen mitzunehmen, die unmittelbar         für die eigene Organisation nutzbar sind.

              
              Workshop 5

              Wirkungsorientierte Steuerung als Wachstumsmotor

              Kirchliche Organisationen stehen unter wachsendem Entscheidungsdruck: Ressourcen werden knapper, Strukturen komplexer, die Frage nach         dem geistlichen wie gesellschaftlichen Beitrag kirchlichen Handelns drängender. Angebote fortzuschreiben genügt nicht mehr – gefragt ist eine         begründete Entscheidung darüber, welche Maßnahmen welche Wirkung entfalten sollen.

              Hier setzt Wirkungsorientierung an. Sie unterscheidet zwischen dem, was getan wird (Output), und dem, was dadurch bei Menschen, in         Gemeinden und im Sozialraum verändert wird (Outcome und Impact) – und schafft so die Grundlage, Ressourcen bewusst dort einzusetzen,         wo sie am wirksamsten sind. Damit wird sie nicht zum Controlling-Instrument, sondern zum Ausgangspunkt für Priorisierung und Steuerung.

              Der 60-minütige Workshop verbindet fachlichen Impuls, Praxisbeispiel und moderierte Arbeitsphase. Ausgehend von der Leitidee, „Kirche         vom Ergebnis her zu denken", erarbeiten die Teilnehmenden, welche Wirkung sie erzielen wollen, woran sie diese erkennen und welche Daten         dafür verfügbar sind – als anschlussfähige Einstiegslogik für die eigene Organisation.

              
              *Die Anmeldung zu den Workshops erfolgt vor Ort beim Symposium.

      Referierende*

      • Prof. Dr. theol. Thomas Eggensperger OP, M.A.,
        Geschäftsführender Direktor am Institut Marie-Dominque Chenu
        Professur für Sozialethik an der CTS-Hochschule Münster/Berlin

        Sebastian Schrage
        Geschäftsführer Gemeindeverband Mitte im Erzbistum Paderborn

      *Änderungen sind vorbehalten


      Weitere Veranstaltungsinformationen

      • Veranstaltungsbeginn

        16. September 2026 um 14 Uhr; Einlass 13:30 Uhr

      • Veranstaltungsende

        17. September 2026 um 14 Uhr

      • Teilnahmegebühr

        Die Teilnahmegebühren für die zweitägigen Veranstaltung belaufen sich auf 240 Euro (zzgl. Ust.). Darin sind alle Speisen und Getränke enthalten. Die Rechnung wird Ihnen im Nachgang zugesendet. Bitte achten Sie bei der Anmeldung auf die Angabe der korrekten Rechnungsadresse.

      • Veranstaltungsort

        KPMG AG Berlin Einz Tower, Heidestr. 58, 10557 Berlin

      • Veranstalter

        KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft


      Ihre Ansprechpersonen für organisatorische Fragen

      Das KPMG-Kirchenteam unter de-kpmgkirchenteam@kpmg.com.