Die öffentliche Berichterstattung, innerkirchliche Diskussionen und viele Veränderungsprojekte kreisen seit Jahren um denselben Fokus: den Rückgang. Weniger Kirchenmitglieder, weniger Einnahmen, weniger Ressourcen – und scheinbar immer weniger Handlungsspielräume.
Doch ist dieser Trend wirklich alternativlos? Wir sind überzeugt: ein Mentalitätswechsel ist möglich – und nötig. Statt sich auf den Rückbau und die Verwaltung knapper Mittel zu beschränken, rückt das Kirchensymposium 2026 die Leitfrage in den Mittelpunkt
Wie kann Kirche – trotz aller Herausforderungen – qualitativ und quantitativ wachsen?
Dieses Wachstum verstehen wir nicht eindimensional. Es umfasst Wirkung, Qualität, Mitgliederorientierung, organisatorische Leistungsfähigkeit, Digitalisierung, Ressourcensteuerung und (pastorale) Innovation. Neue Perspektiven entstehen dabei oft erst durch den Blick über den Tellerrand: Kommunen, Gewerkschaften, Nonprofit‑Organisationen, Sozialraum‑Akteure oder digital transformierte Verwaltungen zeigen, wie strategische Neuausrichtung, Datenorientierung und konsequente Umsetzung zu realen Wachstumspfaden führen können. Diese Erfahrungen greifen wir auf und übertragen sie auf den kirchlichen Kontext.