Zurück zur Inhaltsseite

      Wie ein Chemie‑ und Pharmakonzern die Ausgliederung und den Verkauf einer global eingebetteten Business Unit erfolgreich gestaltet. Die HELM AG stand im Rahmen ihrer strategischen Neuausrichtung vor der Herausforderung, ihre Pharma‑Einheit aus komplexen, international verzahnten Strukturen zu lösen und gleichzeitig flexibel auf unterschiedliche Investorenszenarien reagieren zu können. Die hohe Integration in Prozesse, Systeme und Funktionen sowie regulatorische Anforderungen in mehr als zehn Ländern erhöhten die Komplexität des Carve‑outs erheblich. 

      Gemeinsam mit HELM hat KPMG den Carve‑out strukturiert und sicher umgesetzt. Im Fokus standen klare Trennungskonzepte, ein eigenständiges Operating Model sowie flexibel gestaltbare Separation‑Optionen für unterschiedliche Transaktionspfade. Durch die enge Verzahnung operativer, finanzieller und M&A‑Perspektiven entstand ein konsistentes Gesamtbild über alle Schritte hinweg. Das Ergebnis: eine erfolgreich separierte und veräußerte Einheit sowie verkaufsfähige Strukturen mit klarer Steuerung – als belastbare Grundlage für die weitere Portfolioentwicklung.

      Mandant
      HELM AG

      Branche
      Chemie

      Projektziel
      Carve-out

      Performance, die zählt. Mehrwert, der bleibt.

      10

      Länder und 300 Mitarbeitende im Scope des zentral gesteuerten Carve‑outs


      15%

      EBITDA-Steigerung beim Target durch konsequentes Right-Sizing und passgenaue Betriebsmodelle

      1

      konsistentes Team über 12+ Monate, das operative, finanzielle und M&A‑Perspektiven nahtlos gebündelt hat

      Der Weg der Kundentransformation

      Die HELM AG befand sich in einer Phase der strategischen Neuausrichtung. Um sich stärker auf ausgewählte Wachstumsb ereiche zu konzentrieren, sollte die Pharma‑Business‑Unit ausgegliedert und veräußert werden. Dafür war ein reibungsarmer, flexibler M&A‑Prozess notwendig, der verschiedene Transaktionspfade offenhielt und eine stabile Positionierung im Markt gewährleistete.

      Die Pharma‑Einheit war tief in Strukturen, Prozessen und Corporate Functions eingebettet. Diese starke Integration machte einen systematischen Carve‑out erforderlich, inklusive der Entwicklung eines eigenständigen Unternehmensbildes über mehrere Länder hinweg. Das geplante Divestment umfasste mehr als zehn Märkte mit jeweils eigenen regulatorischen Anforderungen.

      Unser Beitrag: Strukturierte Carve‑out‑Expertise über mehrere Märkte hinweg

      Wir haben die HELM AG dabei mit international abgestimmter Expertise und klarer Strukturierung des gesamten Carve‑out‑Prozesses unterstützt. Die enge operative Verzahnung der Unit wurde schrittweise aufgelöst, ein eigenständiges, funktionsfähiges Betriebsmodell entwickelt und die regulatorischen Anforderungen in mehr als zehn Ländern adressiert.

      Durch flexible Szenarien, klare Entscheidungsstrukturen und ein durchgängiges Verständnis des gesamten Sell‑Side‑Prozesses konnten wir unterschiedliche Investorensituationen fundiert unterstützen. Zusätzlich erarbeiteten wir detaillierte Umsetzungspläne für alle betroffenen Märkte und stellten eine enge Verzahnung mit den Financial‑Separation‑Teams sicher. So erhielt der Kunde ein konsistentes, belastbares Gesamtbild über alle Transaktionsschritte hinweg – und damit die Sicherheit, einen komplexen internationalen Carve‑out erfolgreich umzusetzen.

      Das Projekt basierte auf einem strukturierten Vorgehen, das alle operativen, funktionalen und finanziellen Aspekte des Carve‑outs bündelte. Ein gemeinsames Governance‑Modell verknüpfte die relevanten Bereiche und sorgte für eine klare, transparente Steuerung.

      Klares Vorgehen für eine sichere und flexible Unternehmensabspaltung

      Zu Beginn wurde der Ist‑Zustand aufgenommen: Prozesse, Abhängigkeiten und finanzielle Verflechtungen wurden systematisch analysiert. Auf dieser Grundlage entstanden tragfähige Trennungskonzepte über alle Funktionen hinweg.

      Da Transaktionsumfang und Investorenszenarien flexibel bleiben mussten, entwickelten wir mehrere Separation‑Optionen, jeweils mit eigenständigem Operating Model und belastbaren Kostenschätzungen. Die finanziellen Auswirkungen wurden gemeinsam mit unseren Deal-Advisory-Kolleg:innen bewertet und für die Due Diligence aufbereitet.

      Während des gesamten Prozesses erfolgte eine enge Abstimmung mit M&A und Finance, um operative und finanzielle Anforderungen konsistent zusammenzuführen. Ein zentrales Due‑Diligence‑Team stellte sicher, dass Anfragen der Investoren strukturiert und zielgerichtet beantwortet wurden.

      Auf Basis verschiedener Investorenszenarien wurde die Pharma‑Einheit entlang ihrer Geschäftsmodelle strukturell aufgeteilt. Ein Teil konnte erfolgreich veräußert werden – alle operativen, finanziellen, rechtlichen und regulatorischen Voraussetzungen waren erfüllt, sodass der Verkauf sicher vollzogen werden konnte. Das erhöhte die Planungssicherheit und schuf die Grundlage für die weitere Portfolioentwicklung der Helm AG. 

      Erfolgreiche Umsetzung und verkaufsfähige Strukturen über mehrere Länder

      Parallel wurde der verbleibende Teil der Pharma-Einheit vollständig verkaufsbereit gemacht: rechtlich ausgegliedert, organisatorisch neu aufgesetzt und finanziell transparent dargestellt. Die Organisation verfügt damit über ein eigenes Betriebsmodell und klare Strukturen.

      Durch konsequentes Right‑Sizing und passgenaue Betriebsmodelle wurde eine EBITDA‑Steigerung von rund 15 Prozent für das Verkaufsobjekt erreicht.

      Zusätzlich wurde für das verbleibende Geschäft ein kompletter Reverse Carve‑out in Portugal umgesetzt. Der Go‑live verlief reibungslos, alle Prozesse, Systeme und Verantwortlichkeiten wurden angepasst und die operative Trennung hergestellt.

      Im Rahmen dieses Projekts wurde ein komplexer internationaler Carve-out so strukturiert, dass er maximale Flexibilität für unterschiedliche Transaktionspfade bietet und zugleich in finanzieller Hinsicht belastbar sowie operativ konsistent ist. Erfolgsentscheidend war dabei die enge, integrierte Zusammenarbeit aller am Verkaufsprozess beteiligten Parteien – von M&A über Legal und Tax bis hin zu Finance und Operations.
      Meino Müller

      Bereichsvorstand Performance & Strategy

      KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft



      Operational separations in Pharmaceuticals

      Six Key Focus Areas


      Ihre Ansprechpersonen



      Die Mitarbeitenden von KPMG können den Unterschied auf Ihrer Transformationsreise ausmachen, denn wenn man Technologie in die richtigen Hände legt, kann Großes entstehen.

      Entdecken Sie durch die persönlichen Einblicke, Erfolgsgeschichten und Technologielösungen unserer Beraterinnen und Berater, wie KPMG Ihr Unternehmen dabei unterstützen kann, Agilität sowie Resilienz zu steigern und damit die Basis für ganzheitliches Wachstum zu legen.

      KPMG. Make the Difference.



      Unsere Client Cases

            Kein Inhalt verfügbar

            Keine Ergebnisse, die Ihren aktuellen Filter-Einstellungen entsprechen.

            Server-Fehler

            Aufgrund eines Server-Fehlers wurde Ihre Suche nicht abgeschlossen. Bitte versuchen Sie es später erneut.