Investitionen in KI‑Software werfen für Finanzteams eine Reihe praktischer Fragestellungen auf.
Unternehmen investieren zunehmend in Künstliche Intelligenz. Dazu gehören Investitionen in Trainingsdaten, die Anpassung von Basismodellen wie GPT, Claude oder Gemini, die Entwicklung von Retrieval‑Augmented‑Generation-(RAG)-Lösungen zur Verbindung von Sprachmodellen mit unternehmenseigenem Fachwissen oder die Lizenzierung von KI‑Software (z.B. Microsoft Copilot).
Nach IFRS fällt KI-Software als Unterkategorie intern entwickelter Software grundsätzlich in den Anwendungsbereich von IAS 38 Immaterielle Vermögenswerte.
Bei KI stellen sich jedoch besondere Herausforderungen hinsichtlich zentraler Fragestellungen des Standards: Was genau stellt den Vermögenswert dar, wie sind die damit verbundenen Kosten zuzuordnen und wie lange wird der Vermögenswert voraussichtlich wirtschaftlichen Nutzen generieren?
Diese Seite zeigt auf, wie Finanzteams und (technisches) Rechnungswesen die IFRS-Vorgaben im Zusammenhang mit KI-Projekten anwenden können. Im Fokus stehen dabei Kostenbestandteile, die Beurteilung der Nutzungsdauer sowie mögliche Indikatoren für eine Wertminderung.