Mit zunehmender Komplexität des globalen Marktes und steigendem Wettbewerbsdruck werden Unternehmensbeziehungen zu Third Parties immer wichtiger. Das Überwachen und Steuern von Risiken, die bei diesen Beziehungen entstehen, ist daher essenziell – das Third-Party Risk Management (TPRM) wird zum strategischen Erfolgsfaktor. Unsere Expertinnen und Experten unterstützen Sie dabei, Ihre Prozesse zu optimieren – passgenau, effizient, ganzheitlich.
Warum optimiertes Third-Party Risk Management unerlässlich ist
Unternehmen stehen aktuell vor der komplexen Aufgabe, Wertschöpfungs‑ und Lieferketten resilienter zu gestalten, geschäftskritische Prozesse abzusichern und geopolitische Abhängigkeiten wirksam zu steuern. Gleichzeitig erfordern dynamische regulatorische Vorgaben und eine zunehmende digitale Vernetzung einen effizienten und sicheren Einsatz von Technologien. Das Ziel: Stabilität und Leistungsfähigkeit nachhaltig zu erhöhen. Vor diesem Hintergrund sind zuverlässige und integre Third Parties – etwa Lieferanten, Dienstleister, Software‑ und Software-as-a-Service‑Provider, Distributoren oder Berater– entscheidend, um den Anschluss an den Wettbewerb nicht zu verlieren.
Das Einbinden von Third Parties in die Prozesse und Abläufe der eigenen Organisation ist unverzichtbar, bringt jedoch diverse Risiken mit sich, darunter:
Diese Risiken gilt es proaktiv zu managen. Mit einem effizienten Third-Party-Risk-Management-Programm können sie strukturiert erkannt, bewertet und gesteuert werden.
Worauf es bei erfolgreichem Third-Party Risk Management ankommt
TPRM: Warum in der Praxis Handlungsbedarf besteht
Viele Unternehmen haben die Notwendigkeit eines Third-Party Risk Managements erkannt. Untersuchungen zeigen jedoch, dass dem Bedarf nach reibungslosen, schnellen und effizienten Prozessen häufig eine isolierte Betrachtung von Risiken sowie eine meist langsame und als lästig empfundene Verarbeitung von Informationsanfragen im Zusammenhang mit Third Parties entgegenstehen.
Die aktuelle Herangehensweise an dieses Thema beinhaltet oftmals eine Vielzahl von manuellen und sequenziellen Prozessen, mit denen Daten von Drittanbietern eingeholt und verarbeitet werden. Der Bedarf an technologischen Lösungen und dem Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) steigt, um den Reifegrad der bestehenden Strukturen zu heben.
Es besteht Handlungsbedarf, denn mangelnde Kenntnis und Kontrolle der Third Parties kann zu Schäden führen. Vor allem global agierende Unternehmen sind hohen Risiken ausgesetzt und müssen sich stetig verändernde regulatorische Vorschriften einhalten, die ihre Leistungsfähigkeit einschränken und ihre Reputation gefährden können.
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Barbara Scheben
Partnerin, Audit, Regulatory Advisory, Head of Forensic, Head of Data Protection
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Alexander Geschonneck
Partner, Forensic, Global Head of Forensic
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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