Unternehmen kombinieren Public- und Private-Cloud je nach bestehender IT und Geschäftsbedarf. Cloud-First- und Multi-Cloud-Strategien setzen sich weiter durch, während Sicherheit, Effizienz, Kosten und Digitalisierung im Mittelpunkt stehen.
Der Cloud-Monitor 2026, basierend auf einer Befragung von rund 200 österreichischen Unternehmen, zeigt, welche Prioritäten Unternehmen in ihrer Cloud-Strategie setzen und wie sich die Anforderungen an moderne IT-Landschaften verändern.
Cloud-Nutzung ist heute Standard, dominiert von hybriden Modellen aus Public- und Private-Cloud. Strategisch rücken Cloud-First, Multi-Cloud und digitale Souveränität in den Fokus: Unternehmen prüfen souveräne Angebote, diversifizieren Anbieter und bauen resiliente, hybride Architekturen auf. Mit der breiteren Nutzung steigen die Anforderungen an Sicherheit, Performance und Governance. Unternehmen setzen auf etablierte Schutzmechanismen und moderne Ansätze wie Zero Trust, um Compliance sicherzustellen und Risiken wirksam zu steuern.
Hybrid-Cloud als neuer Standard
Zielplattform Public-Cloud – mit Security und Steuerung
Die Public-Cloud entwickelt sich zur Zielplattform für geschäftskritische Anwendungen, und die Migration erfolgt gezielt als ganzheitliche Transformation von IT, Organisation und Governance. Sicherheit wirkt dabei als Enabler: Identitätsbasierte Konzepte, Zero Trust und kontinuierliche Überwachung erhöhen Prävention und Resilienz.
Souveränität und KI als Werttreiber
Digitale Souveränität stärkt Datenhoheit, Compliance und Unabhängigkeit und ergänzt hybride sowie Multi-Cloud-Setups. Künstliche Intelligenz treibt die Cloud-Nutzung voran. Die größten Hürden liegen dabei weniger in der Technik als in verfügbaren Kapazitäten, Datenqualität, Governance und dem Zugang zu den Daten.