Mit steigenden Investitionen richten Unternehmen ihren Blick darauf, welche Anforderungen der umfassende Einsatz von KI tatsächlich mit sich bringt. Unternehmen müssen wissen, woher ihre Modelle stammen, auf welche Daten und Systeme sie zugreifen, wie sie eingesetzt werden und welche Kosten dabei entstehen.
Der KPMG Global AI Pulse für das dritte Quartal, der auf der Befragung von mehr als 2.100 Führungskräften in 20 Ländern basiert, verdeutlicht, dass sich der Fokus beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz zunehmend verlagert. Nach den Herausforderungen im Zusammenhang mit der reinen Einführung von KI, ihrer effektiven Steuerung und ihrer Nutzung im operativen Betrieb geht es für Unternehmen nun immer öfter um die Anforderungen, die eine Skalierung von KI mit sich bringt.
Key Findings
Die KI-Reifegradlücke schrumpft
Die durchschnittlich geplanten Investitionen in KI sind auf 210 Millionen US-Dollar für die kommenden zwölf Monate gestiegen. Während zu Beginn des Jahres Unternehmen in Nord- und Südamerika hinsichtlich ihres KI-Reifegrads noch deutlich vor anderen Regionen lagen, ist dieser Vorsprung inzwischen auf acht Prozent gesunken: 64 Prozent der Unternehmen in Amerika befinden sich in der Phase der KI-Skalierung oder darüber hinaus, verglichen mit 61 Prozent im asiatisch-pazifischen Raum und 56 Prozent in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA).
Der effektive und nachhaltige Einsatz von KI macht den Unterschied
Hohe Ambitionen und Investitionen sind mittlerweile nahezu universell, ganze 89 Prozent der Unternehmen berichten bereits von messbarem Mehrwert durch KI. Die eigentlichen Unterschiede entstehen somit bei Governance, Verantwortlichkeiten, Orchestrierung, Resilienz und Kostendisziplin.
Auch der KPMG Global AI Pulse Q3'26 bestätigt, dass der nachhaltige Erfolg von KI von den Managementsystemen abhängt, die deren Einsatz steuern und absichern. Damit liegt das entscheidende Differenzierungsmerkmal in der Fähigkeit eines Unternehmens, künstliche Intelligenz wirksam zu führen.
Der Report Global AI Pulse Q3 2026 beleuchtet u. a.:
- wer die Verantwortung trägt, wenn KI zu einem festen Bestandteil der Geschäftsabläufe wird,
- was geschieht, wenn sich zentrale Abhängigkeiten ändern, und
- welche Investitionen nachhaltigen Wert schaffen.