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      Führungskräfte müssen ihre Organisation rund um KI neu ausrichten, um ihr Potenzial erfolgreich nutzen zu können. Der erste Global AI Pulse von KPMG stützt sich auf Perspektiven von mehr als 2.110 Führungskräften aus 20 Ländern und zeigt, wie Unternehmen die nächste Phase der KI meistern. Dabei geht es nicht um Ambitionen, sondern um Fähigkeiten: KI unternehmensweit zu koordinieren, Systeme zu integrieren, Arbeitsabläufe aufeinander abzustimmen und Umsetzung zu ermöglichen.


      Fast drei Viertel der befragten Führungskräfte geben an, dass Investitionen in Künstliche Intelligenz auch in den kommenden zwölf Monaten eine zentrale Priorität bleiben wird. 64 Prozent ziehen bereits messbaren geschäftlichen Nutzen aus dem Einsatz von KI. Eine noch vergleichsweise kleine Gruppe von 11 Prozent – die sogenannten „AI Leaders“ – verfolgt einen systematischen Ansatz, der auf klar definierten Betriebsmodellen, verbindlichen Governance Strukturen und dem gezielten Aufbau von Kompetenzen basiert. Die Integration von KI in bestehende Arbeitsprozesse, die organisatorische Verankerung in Entscheidungsstrukturen sowie eine nachvollziehbare Messung der erzielten Effekte sind maßgeblich für ihren Vorsprung.


      Die großen Optimierungspotenziale liegen nicht bei der Umsetzung vereinzelter AI Use Cases, sondern bei integrierten Prozessen.

      Thomas Schmutzer

      Advisory, KPMG Austria


      Key Findings

      • KI als Investitionspriorität

        74 Prozent der Führungskräfte weltweit geben an, dass KI auch dann eine der obersten Investitionsprioritäten bleiben wird, sollte es in den nächsten 12 Monaten zu einer Rezession kommen.

      • Mitarbeiter:innenkompetenz als Treiber für Unternehmenswertschöpfung durch KI

        Führende Unternehmen weltweit, die von der technologischen Kompetenz ihrer Mitarbeiter:innen überzeugt sind, geben viermal häufiger an, dass sie einen spürbaren geschäftlichen Nutzen durch KI erzielen (77 Prozent gegenüber 20 Prozent), darunter Produktivitätssteigerungen, Kosteneinsparungen, Umsatzwachstum und eine verbesserte Entscheidungsfindung.

      • KI-Investitionen für Business-Mehrwert

        Fast zwei Drittel der Unternehmen geben an, dass ihre Investitionen in KI einen erheblichen geschäftlichen Mehrwert bringen.

      • Einsatz von KI-Agenten beschleunigt sich

        32 Prozent setzen Agenten ein und erweitern deren Einsatz, weitere 27 Prozent koordinieren den Einsatz mehrerer Agenten unternehmensweit.

      • Datensicherheit und Datenschutz als Risikofaktoren

        Für drei von vier Führungskräften sind Datensicherheit, Datenschutz und -risiken in gewissem oder hohem Maße ein Unsicherheitsfaktor.


      KI Implementierungen werden von IT Projekten zu Organsationstransformationen.

      Michael Ginner

      Tech Consulting, KPMG Austria


      Mehrausgaben für KI bedeuten nicht automatisch Mehrwert

      Führende Unternehmen gehen über die bloße Einführung von KI hinaus und setzen KI-Agenten ein, um Prozesse neu zu gestalten und die Art und Weise, wie Entscheidungen getroffen werden und Arbeitsabläufe im gesamten Unternehmen verlaufen, neu zu definieren.

      Die Fähigkeit, KI effektiv einzusetzen und wertschöpfend für das Unternehmen zu nutzen, hängt also nicht nur von der eingesetzten Technologie, sondern ebenso maßgeblich von den Menschen ab, die sie anwenden. Im Rahmen der Umfrage zum KPMG Global AI Pulse berichten Unternehmen, die von den Kompetenzen ihrer Mitarbeitenden überzeugt sind, fast viermal häufiger von bedeutenden KI-getriebenen Geschäftsergebnissen (77 Prozent gegenüber 20 Prozent).

      Der Einsatz von KI-Agenten macht den Unterschied

      KI-Agenten, also Softwaresysteme, die Aufgaben im Auftrag ihrer Nutzer:innen autonom ausführen können, können neue Maßstäbe in Sachen Effizienz und Produktivität setzen. Bislang verläuft ihre Verbreitung aber langsam. Laut KPMG Global AI Pulse streben 26 Prozent der Unternehmen den Einsatz koordinierter oder Multi-Agenten-Systeme an, doch nur neun Prozent nutzen Agenten derzeit bereits in ihren Arbeitsabläufen.

      Ein Grund dafür könnte sein, dass Datensicherheit, Datenschutz und Risikomanagement für globale Führungskräfte nach wie vor zentrale Anliegen sind. Auch in diesem Bereich sind KI-Vorreiter wegweisend: Weitaus mehr von ihnen geben an, über die Fähigkeiten und die Governance zu verfügen, um KI-bezogene Risiken in großem Maßstab zu bewältigen (81 Prozent gegenüber 63 Prozent bei Nicht-KI-Vorreitern).


        Der Report Global AI Pulse Q1 2026 beleuchtet einen derzeit stattfindenden entscheidenden Wandel hin zur KI-Orchestrierung und bietet einen ersten Einblick, wie führende Unternehmen den Übergang von fragmentierten KI-Anwendungsfällen zu einer unternehmensweiten Kompetenz vollziehen.


        Thomas Schmutzer

        Partner, Advisory / Finance & People Consulting, Wien

        KPMG Austria

        Klaus Schatz

        Partner, Advisory Head of Technology Consulting, Linz

        KPMG Austria

        Michael Ginner

        Director, Advisory / Tech Advisory, Wien

        KPMG Austria

        Alexandra Tomaschek

        Senior Managerin, Advisory / Finance & People Consulting, Wien

        KPMG Austria

        Finance & People Consulting

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        KPMG KI-Services

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