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      Der Bericht bewertet die Offenlegung der wichtigsten negativen Auswirkungen (Principal Adverse Impact – PAI) auf Unternehmens- und Produktebene im Rahmen der SFDR. Mit diesen Angaben sollen die negativen Auswirkungen der Investitionen von Finanzinstituten auf die Umwelt und die Menschen sowie die von Vermögensverwaltern, Versicherern, Wertpapierfirmen, Banken und Pensionsfonds ergriffenen Maßnahmen zur Abschwächung dieser Auswirkungen aufgezeigt werden.

      Die Ergebnisse zeigen, dass die Finanzinstitute die Zugänglichkeit ihrer PAI-Offenlegungen verbessert haben. Auch bei der Qualität der von den Finanzprodukten offengelegten Informationen und allgemein bei der Qualität der PAI-Erklärungen sind positive Fortschritte zu verzeichnen. Einige nationale zuständige Behörden (NCAs) berichteten ebenfalls über leichte Verbesserungen bei der Einhaltung der SFDR-Offenlegungen auf ihren nationalen Märkten. Verbesserungspotenzial wird vor allem bei der Qualität der PAI-Offenlegungen hinsichtlich der Fehleranfälligkeit bei der Berechnung der PAI-Indikatoren, den zu umfangreichen Zusammenfassungen, den unvollständigen oder vagen Beschreibungen der Maßnahmen und nicht sinnvoll erläuterten Engagementstrategien gesehen. Des Weiteren wurde die Quantifizierung der zukünftigen Maßnahmen bzw. der Ziele als unzureichend angesehen.

      Rainer Kaufmann

      Senior Manager, Audit/Actuarial, Wien

      KPMG Austria

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