Geopolitische Spannungen und Krisen in der Lieferkette: Globale Krisen und politische Spannungen wie der Krieg in der Ukraine machen die Anfälligkeit globaler Lieferketten deutlich. Für Unternehmen gilt es, Beschaffungsstrategien anzupassen, um gegenüber geopolitischen Risiken und Lieferkettenunterbrechungen widerstandsfähiger zu werden. Beschaffungsmärkte zu diversifizieren, regionale Lieferantennetzwerke zu stärken und die Transparenz in der Lieferkette zu erhöhen, sind hierbei zentrale Hebel.
Rasante Fortschritte bei KI und Automatisierung: KI und Automatisierung halten Einzug in den Einkauf und bieten enormes Potenzial zur Effizienzsteigerung und Kostenoptimierung. Von der automatisierten Bestellabwicklung über die intelligente Vertragsanalyse bis hin zur KI-gestützten Risikobewertung von Lieferanten - neue Technologien verändern die Arbeitsweise im Einkauf fundamental.
Klare Datengrundlage als Schlüssel zu besseren Entscheidungen: Die zunehmende Datenverfügbarkeit im Einkauf eröffnet neue Möglichkeiten für datengetriebene Entscheidungen. Durch den Einsatz von Datenanalysen und Business Intelligence können Unternehmen ihre Beschaffungsprozesse optimieren, Kosten senken, Risiken minimieren und ihre Lieferantenbeziehungen verbessern.
Nachhaltigkeit als entscheidender Erfolgsfaktor: ESG (Environmental, Social, Governance) ist nicht länger nur ein Schlagwort, sondern zentraler Erfolgsfaktor für Unternehmen. Im Beschaffungsbereich gewinnen nachhaltige Beschaffungspraktiken, die Einhaltung von Umweltstandards und die Sicherstellung fairer Arbeitsbedingungen in der Lieferkette zunehmend an Bedeutung.
Kampf um Talente: Der Fachkräftemangel trifft auch den Einkauf hart. Um qualifizierte Mitarbeitende zu gewinnen und zu halten, sollten Unternehmen Rollen in diesen Bereichen attraktiver gestalten und neue Entwicklungsmöglichkeiten bieten.