Bei Künstlicher Intelligenz in den Finanzfunktionen von Unternehmen geht es nicht mehr um die Einführung – es geht um operative Disziplin. Führenden Unternehmen setzen nicht einfach mehr KI ein. Sie lenken sie auf die Aufgabenbereiche, in denen Urteilsvermögen gefragt ist, regeln ihren Einsatz im Sinne von Vertrauen, messen ihre Wirksamkeit anhand von Belegen und stellen ihr Personal zur Verfügung, das in der Lage ist, entsprechend zu handeln. Dieser Kreislauf ist der „Decision Advantage“.
Das zeigt die Studie „KPMG Global AI in Finance 2026“ von KPMG International, für die 1.013 Führungskräfte aus 20 Ländern und 13 Branchen befragt wurden. Etwa drei Viertel der Unternehmen nutzen KI bereits aktiv; die Mehrheit der Befragten berichtet, dass die erwarteten wirtschaftlichen Effekte erreicht oder sogar übertroffen wurden.
Zugleich zeigt sich: Der bloße Einsatz von KI genügt nicht, um das Potenzial voll auszuschöpfen. Ausschlaggebend ist, wie gut KI erklärbar, steuerbar und prüfbar in Finanzprozesse integriert wird. Organisationen, die sich als „assurance-ready“ einstufen, erzielen deutlich bessere Ergebnisse – insbesondere in Umfeldern mit steigenden regulatorischen Anforderungen, in denen Vertrauen in KI-gestützte Entscheidungen entscheidend ist.