Maßnahmen und Investitionen zum Verringern von Klimarisiken und zum Abmildern der Folgen des Klimawandels können entscheidende Faktoren für den Unternehmenserfolg sein. Dazu zählen strategische und infrastrukturelle Anpassungen, der Einsatz erneuerbarer Energien sowie die konsequente Reduktion von Energie und CO₂-Emissionen.
Laut einer gemeinsamen Studie der Bundesvereinigung Logistik e. V. (BVL) und KPMG aus dem Jahr 2024 fließen Investitionen mit diesem Ziel mehrheitlich in den Immobilienbereich: 69 Prozent der befragten Unternehmen berücksichtigen Klimarisiken bei Bestandsimmobilien, etwa durch Maßnahmen zur Effizienzsteigerung. Bei Neubauten liegt dieser Anteil bei 68 Prozent.
Die Dekarbonisierung von Logistikimmobilien im Bestand verlangt umfangreichen Einsatz und verändert die Branche derzeit grundlegend. Was deutlich wird: Unternehmen, die jetzt investieren, können ihre Klimabilanz maßgeblich verbessern und so Betriebskosten senken, was zu gesteigerten Immobilienwerten führen und die Immobilien attraktiver für Kapitalgeber und Fachkräfte machen kann.