Von neuen Finanzprodukten über innovative Geschäftsmodelle bis hin zu personalisierten Services: Seit Jahren wird in der Finanzindustrie über das große Potenzial diskutiert, das für Unternehmen und Kunden im Teilen von Daten über Unternehmens- und Plattformgrenzen hinweg schlummert. Jetzt wird es in Europa ernst mit Open Finance. Das Stichwort lautet FiDA und bezeichnet die Financial Data Access Verordnung der Europäischen Union.
Die Financial Data Access Verordnung (FiDA) der Europäischen Union stellt einen konsequenten nächsten Schritt von Open Banking in Richtung Open Finance, d.h. einer offenen und transparenten Datenlandschaft im Finanzsektor, dar. Ziel von FiDA ist es, den Zugang zu Finanzdaten zu erleichtern und die Interoperabilität zwischen verschiedenen Finanzdienstleistern zu verbessern, um so die Entwicklung datengetriebener Finanzdienstleistungen und insgesamt Innovation und Wettbewerb im Finanzwesen zu fördern. Mit dem aktuellen Verordnungsentwurf (FiDA-VO-E) bringt die EU nach dem EU Data Act, der ebenfalls ab 2025 in der EU gelten wird, einen weiteren Rechtsakt zur Umsetzung der EU-Digitalstrategie auf den Weg.