Das geopolitische und wirtschaftliche Umfeld ist auch im zweiten Quartal 2026 nicht zur Ruhe gekommen. Die Sperre der Straße von Hormus hat sich bereits in Energiepreisen und Inflationsraten niedergeschlagen, und die Wachstumsperspektiven haben sich eingetrübt.
Zentrales Thema bleibt die Unsicherheit, denn neben den kriegerischen Auseinandersetzungen zählen auch Handelskonflikte weiterhin zu den bestimmenden Faktoren, insbesondere für die österreichische Volkswirtschaft.
In unserem Quarterly Economic Update gibt FH-Prof. Stefan Fink einen kompakten Überblick über die volkswirtschaftlichen Implikationen der Geschehnisse im Nahen Osten und ordnet die kurz- und mittelfristigen Auswirkungen der aktuellen Gemengelage auf Europa und Österreich ein. Daneben werden die Konjunktursituation sowie Inflations- und Finanzmarkttrends im weiteren Jahresverlauf dargestellt. Einen Expertenblick auf geopolitische Zusammenhänge und Perspektiven für den Außenhandel wirft Univ. Prof. Harald Oberhofer (WU, Senior Economist WIFO), der mit seinem Impuls die europäischen und österreichischen Chancen und Risiken beleuchtet.