Kryptowährungen rücken zunehmend ins Zentrum der Geldwäschebekämpfung. Denn Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten sind bei Bezahlvorgängen oder anderen Transfers längst kein Randthema mehr – sie stehen häufig im Mittelpunkt komplexer Geldflüsse.
Das belegt der neue Jahresbericht der Financial Intelligence Unit (FIU) des deutschen Zoll: Der Auswertung zufolge erreichten Verdachtsmeldungen mit Kryptobezug 2024 einen neuen Höchststand. Gleichzeitig ging die Gesamtzahl der gemeldeten Verdachtsfälle zurück – offenbar dank gezielter Maßnahmen zur Verbesserung der Meldesystematik und dank eines konsequent risikobasierten Ansatzes, der Qualität über Quantität stellt. Diese Ausrichtung hatte FIU-Leiter Daniel Thelesklaf bereits im Frühjahr 2024 auf der KPMG RegTech-Konferenz vorgestellt.