Infrastruktur-Asset-Management ist ein erprobter Ansatz, die richtigen Infrastrukturprojekte und Maßnahmen auszuwählen und diese effizient und schnell umzusetzen, getreu dem Motto: „Doing the right things right“.
Dabei bedient das Infrastruktur Asset Management die Schnittstelle zwischen technischen und betriebswirtschaftlichen Herausforderungen. Die gängigen Lösungsansätze erstrecken sich dabei von portfolioübergreifenden Strategien bis zu Asset-spezifischen Entscheidungen im Betrieb unter Berücksichtigung der Unternehmenswerte und Kapazitäten.
Diese Balance von Leistung, Kosten und Risiken über den Gesamtlebenszyklus von Infrastruktureinheiten bietet erfahrungsgemäß einen messbaren Mehrwert.
Verschiedene Anwendungsbeispiele aus der öffentlichen und privaten Hand zeigen dabei ein Potenzial von bis zu 20 Prozent Gesamtkostenreduktion (TOTEX) bei einer gleichzeitig verbesserten Risikoposition auf.
Unabhängig von einer Zertifizierung nach dem Asset-Management-Standard ISO 55000, können durch die pragmatische Etablierung eines strukturierten Infrastruktur-Asset-Management-Ansatzes nachhaltige Einsparungen im laufenden Tagesgeschäft erzielt werden (z.B. durch die Erstellung einer kennzahlengetriebenen Betriebssteuerung für mehr Transparenz im Asset-Portfolio).
Und noch wichtiger: Wenn wir heute schon an unsere Infrastruktur von Morgen denken, können wir gemeinsam die Daseinsfürsorge langfristig sichern und die Kritik an mangelhaftem Zustand und fehlendem Ausbaufortschritt zukünftig proaktiv vermeiden.