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      Die Anforderungen an das Liquiditätsrisikomanagement steigen: ESG-Risiken sind von Finanzinstituten nicht mehr pauschal als „nicht wesentlich“ auszuschließen, sondern als potenzielle Risikotreiber systematisch zu identifizieren, zu bewerten und zu dokumentieren. Damit sind ESG-Aspekte auch im Kontext des Liquiditätsrisikomanagements zu berücksichtigen. Hintergründe und Folgen erläutern unsere Expertinnen und Experten im kompakten Whitepaper „Klima- und Umweltrisiken treffen Liquidität – Bildung eines neuen Risikoverständnisses“.

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      Whitepaper

      Klima- und Umweltrisiken treffen Liquidität – Bildung eines neuen Risikoverständnisses

      Exklusiver Markteinblick und Praxis-Tipps zu neuer Regulatorik im Finanzsektor.


      Im Whitepaper wird insgesamt deutlich: Viele Institute haben zwar erste Schritte unternommen, die Umsetzung ist jedoch - konzeptionell und technisch - herausfordernd. ESG‑Risiken wirken im Liquiditätsrisiko häufig indirekt, über mehrere Kanäle und über unterschiedliche Zeithorizonte hinweg. Klassische Modelle und Szenarioansätze stoßen dabei an Grenzen, insbesondere aufgrund begrenzter Datenverfügbarkeit und der zeitlichen Diskrepanz zwischen langfristigen ESG‑Effekten und kurzfristiger Liquiditätssteuerung.

      • Anforderung:

        ESG‑Risiken sollen gemäß Aufsicht als zusätzliche Perspektive in bestehende Liquiditätsprozesse integriert werden – eine grundlegende Neuausrichtung von Methoden oder Kennzahlen wird derzeit aber nicht gefordert.

      • Status quo:

        Die Marktpraxis ist uneinheitlich, denn Banken nutzen überwiegend qualitative Einschätzungen, teils ergänzt durch punktuelle quantitative Ansätze. Belastbare, etablierte Standards fehlen.

      • Sieben Thesen:

        Unsere Expertinnen und Experten stellen auf Basis von Erfahrungswerten und Marktbeobachtung sieben Thesen auf, die den Handlungsrahmen für Institute definieren. Außerdem erklären sie, wie in der Praxis vorgegangen werden kann – von der Identifikation relevanter ESG‑Treiber über Zuordnung zu Zeit- und Szenariohorizonten und Materialitätsbewertung bis zur Ableitung gezielter Steuerungsimpulse.


      Die Integration von ESG-Risiken in das Liquiditätsrisikomanagement hat begonnen, aber wird noch nicht konsistent umgesetzt – das ist eine Kernerkenntnis des Whitepapers. Künftige Schwerpunkte für Unternehmen liegen in der stärkeren Verankerung in Risikoinventur und Wesentlichkeitsanalysen, der Berücksichtigung von Wirkungsketten über mehrere Risikoarten hinweg sowie einer schrittweisen Weiterentwicklung der quantitativen Methoden im Einklang mit regulatorischen Erwartungen.

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