Mit dem geplanten Handelsabkommen zwischen der EU und Indien entsteht einer der größten gemeinsamen Wirtschaftsräume weltweit. Für europäische – und insbesondere deutsche – Unternehmen verbessert sich der Zugang zum indischen Markt spürbar: niedrigere Zölle, erleichterter Marktzugang, mehr Investitionssicherheit. Parallel dazu nimmt die Zahl der Projekte, Joint Ventures und Service‑Center in Indien deutlich zu – und damit auch die Zahl der Mitarbeitereinsätze.
Gerade für mittelständische Unternehmen gilt: Wer seine ersten Schritte in Indien geht oder bestehende Aktivitäten ausbaut, sieht sich schnell mit Fragen zu Visa, Steuer, sozialer Absicherung, Devisenrecht und Gehaltsstrukturen konfrontiert. Der folgende Überblick will keine vollständigen Antworten geben, sondern aufzeigen, wo es kritisch wird – und wo es sich lohnt, gezielt in Beratung und Strukturierung zu investieren.