Modularisierung und Standardisierung bilden die Grundlage. Die digitale Technologie hierfür existiert schon länger – man braucht also nicht auf eine KI-Anwendung (Künstliche Intelligenz) zu warten. ETL-Anwendungen (Extract, Transform und Load) wie zum Beispiel Alteryx und Knimesind geeignete digitale Instrumente, die Unternehmen bei der Umsetzung unterstützen können. Sogenannte Compliance Suites sehen bereits einen Datenimport vor.
Es ist letztlich nicht das Können, sondern das Wollen – also die eigene Prioritätensetzung –, die häufig die Entwicklung der automatisierten Steuererklärung für das Finanzamt hemmt. Denn es gibt bereits funktionsfähige Praxis-Optionen, die Unternehmen bei der Effizienzsteigerung unterstützen können.
Dabei ist es für Unternehmen empfehlenswert, die Art der Erstellung einer Steuererklärung individuell zuzuschneiden. Auch eine Teilautomatisierung, die kurz vor Abgabe einer Steuererklärung endet, kann für Unternehmen ein lohnendes Projekt sein: lohnend aufgrund des Wertbeitrages, des damit einhergehenden Ausbaus von Wissen und Fähigkeiten in Zeiten der Digitalisierung sowie aufgrund der entstehenden Transparenz der Informationen.