Der Erfolg einer M&A-Transaktion entscheidet sich nicht selten in der Post-Merger-Integration (PMI) – und hier vor allem in der Harmonisierung und Integration der IT-Landschaft. Das gilt, so lautet unsere Erfahrung, in besonderer Weise für die Finanzbranche. Die IT und deren Leistungsfähigkeit spielt eine große und zentrale Rolle für den Erfolg des Geschäftsmodells und ist essenziell nach einer Fusion. Sie ist essenziell für das Aufrechterhalten der Geschäftsabläufe, und Unternehmen können es sich nicht erlauben, im M&A-Prozess plötzlich nicht arbeitsfähig zu sein. Die Herausforderungen, die sich in der Post-Merger-Integration stellen, sollten daher frühzeitig und in allen Phasen des Deals systematisch berücksichtigt werden.
Unsere Empfehlung: Verantwortliche sollten der PMI bereits zu Beginn der M&A-Transaktion große Aufmerksamkeit schenken und sie dann fortlaufend systematisch in allen Prozessschritten berücksichtigen. Schon in der Phase vor dem Verkauf sollte eine konkrete Vorstellung darüber entwickelt werden, welche Integrationstiefe geeignet ist, insbesondere im Hinblick darauf, welche Systeme und Applikationen die spätere IT-Infrastruktur dominieren und welche Herausforderungen bestehen, um diese Strukturen zu integrieren. Zu den zentralen Erfolgsfaktoren einer M&A-Transaktion zählt daher zunächst ein ganzheitlicher Ansatz, der alle Teilprozesse berücksichtigt und frühzeitig die relevanten Verantwortlichen einbindet. Wir nennen einen solchen Ansatz „End-to-End“. Unsere langjährige Erfahrung zeigt, dass ein frühzeitiges und vollumfängliches Integrationsmanagement die Basis für das vollständige Heben von Synergiepotenzialen ist.